Das höhere Selbst berät zum höchsten Weg

2. April 2011 (VI)

(Pause)

Wir sind jene von Q’uo und wieder mit diesem Instrument. Wir möchten demjenigen, der als T bekannt ist, für seine Anfrage danken, und würden zu diesem Zeitpunkt den Kreis für jegliche andere Fragen öffnen, die ihr haben mögt. Gibt es weitere Anfrage zu dieser Zeit? Wir sind jene von Q’uo.

G: Q’uo, M schreibt: „Wenn ich mit meinem höheren Selbst kommuniziere, erscheint es manchmal so, als ob gewisse Bitten nach Informationen nicht gewährt werden. Kannst du dich zu dem Prinzip äußern, mit dem das höhere Selbst wählen würde, Informationen in einigen Fällen zurückzuhalten und in anderen Fällen nicht?“

Q’uo: Wir sind jene von Q’uo. Wir danken demjenigen, der als M bekannt ist, für seine Anfrage. Mein Bruder, das höhere Selbst kann Inspiration hinsichtlich des höchsten und besten Pfades, dem man in einer ethischen Situation folgen kann, anbieten. Wenn es dahingehend befragt wird, wo der höchste und beste Pfad ist, gibt es für das höhere Selbst eine einigermaßen verlässliche Tendenz dazu, antworten zu können.

Das höhere Selbst ist jedoch ein Leitsystem, eine Ressource für euch, zurückgelassen von euch selbst. Es ist nicht dafür gedacht, euer Denken für euch zu übernehmen oder Wege aufzumachen, die aus dem einen oder anderen Grund nicht in eurem Lebensweg sind. Folglich mag es manchmal so aussehen, als ob das höhere Selbst nicht hervorkommt. Falls das höhere Selbst, das Leitsystem, dem ihr vertraut, zu einem Thema nicht hervorkommt, wird euch dies etwas sagen. Dies wird euch sagen, dass ihr in einem Bereich seid, wo ihr mehr fragt, als das Leitsystem anbieten kann.

Institutionen haben ihre Lehren verfälscht

Buddha und Jesus, vom 2. April 2011 (V)

Manchmal ist es sehr schwierig, solche Wesen wie Jesus, der Christus, oder Siddhartha, der Buddha, von den Institutionen und kulturellen Erwartungen zu trennen, die um diese Wesen nach ihrem Tod herangewachsen sind. Sie haben keine Kontrolle über das, was passiert. Sie sind nicht länger von dieser Dichte. Und jene von dieser Dichte, mit Absicht nach Einfluss und Macht, haben systematisch versucht, die mystischen Lehren dieser zwei Lehrer zu verändern, um Etwas näher zu kommen, das Geld einbringen und aufrechterhalten werden kann. Falls ihr diesen beiden Wesen folgen möchtet, ist es deshalb gut, nach der Quelle der Lehren zu schauen; nach dem zu schauen, was von diesen großen Lehrern angeboten wurde; anstatt der Rhetorik jener zuzuhören, die vorgeben, diesen Lehrern zu folgen.

Jedem der beiden Männer ist es aufgrund der Verwirrung, die über Jahrhunderte der Verzerrung aufgekommen ist, sehr schwierig zu folgen. Dennoch ist es vollständig möglich, [seinen Weg] zu einem relativ unverzerrten Verständnis dessen hindurch zu finden, was von demjenigen angeboten wird, der als Buddha bekannt ist. Ein Wesen, das sich Buddha näher anschauen sollte, genau wie ein Wesen, das näher auf denjenigen, der als Jesus bekannt ist, blicken sollte, muss eine fortgesetzte und tägliche Menge an innerer Arbeit tun, um den Versuch zu unterstützen, und wir empfehlen, dass das Eintreten in die Stille, in welcher Form auch immer, für euch hilfreich wäre, um die Verwirklichungen zu unterstützen, die ihr innerhalb eures Bewusstseins zu verankern versucht.

Sowohl der Christus als auch der Buddha vibrieren auf einer gewissen Energie. Es ist eine ähnliche Energie. Der Kern im Folgen jeder der beiden Wesen liegt darin, von dieser Schwingung Gebrauch zu machen. [Und] so, wie ihr von dieser Schwingung Gebrauch macht, werdet ihr zu dem, was ihr zu lernen sucht. Und wie ihr schrittweise in der Lage seid, mit diesem Verständnis in die Tiefen und Wurzeln eures Geistes und Bewusstseins, sagen wir, vorzudringen, werdet ihr die Verzerrung, die ungezügelt ist, vermeiden können.

Zu diesem Zeitpunkt würden wir fragen, ob es eine Nachfrage zu dieser Anfrage unter jenen in diesem Kreis gibt. Wir sind jene von Q’uo.

<< Teil IV

Befreiung aus dem Gefängnis der Dinge

Buddha und Jesus (Teil IV) vom 2. April 2011

Warum, meine Freundinnen und Freunde, würde man sich nicht wünschen, die Zügel von Regierung, Militär, wirtschaftlicher Führerschaft und so weiter in die Hand zu nehmen? Derjenige, der als Siddhartha bekannt ist, sah keine Anziehung, keinen Grund zu bleiben, in diesem Gefängnis aus Konzepten, Ideologie und dem Zusammenprall von Willen, der die Regierung, das Militär und die Hallen der Macht repräsentiert. Diese simple Abkehr, dieses Befreien des Selbst vom Gefängnis der Dinge, steht als ein Leuchtturm hervor und lässt Andere wissen, dass es möglich ist, das Selbst von der Last der Liebe der Dinge zu befreien. Es ist in der Tat eine mächtige Lektion.

Es ist nicht so, dass derjenige, der als Buddha bekannt ist, Geld verachtete, sondern dass derjenige, der als Siddhartha bekannt ist, nicht dadurch gefangen war, dass er sich selbst an ein Verlangen danach anhaftete. Wo es kein Verlangen gab, gab es für diesen Auslöser keinen Nutzen mehr, und mit seinem ganzen Herzen und Geist sagt der Buddha sanft und fest „nicht dies“ zu jedem Ding, dem er in der Welt begegnete.

Die Dinge der Welt von Anhaftung an Dinge der Welt zu trennen, ist ein sehr hilfreiches Konzept. Der Buddha musste nicht [gegen] die Sünden der Dinge der Welt [an]predigen. Er wünschte sie einfach nicht. Für ein Wesen, das von Verlangen überschwemmt ist, von denen manche miteinander in Konflikt stehen, ist diese Freiheit sehr wertvoll, und der Weg des Buddha sehr, sehr hilfreich.

<< Teil IIITeil V >>

Gleichnisse und Stille, um wahrhaft zu inspirieren

Buddha und Jesus (Teil III),
gechannelt von Carla Rückert am 2. April 2011

Erinnert euch daran, dass Bewusstheit nicht zum Extremen kommt, sondern zu demjenigen, der in der Lage war, die Energien von Liebe und die Energien von Weisheit auszubalancieren. Das Leben desjenigen, der als Siddhartha bekannt ist, war eines, in dem der reiche Mensch arm wurde, der aktive Mensch wurde still, und die Führer von Armeen zogen sich von den Listen zurück und entwickelten die Gewohnheiten, in Meditation zu sitzen und Menschen an einem Flussufer überzusetzen. Demütig und bescheiden, wurde der Buddha nicht vom Intellekt geführt, sondern von seinem Hunger und seinem Durst nach der Gegenwart des unendlichen Einen.

Es gibt kein besseres Exemplar von der Wahrheit als ein Wesen, das spirituelle Reife erreicht hat. Eine solche Person kann andere durch Gemeinschaft zu ihren eigenen Entdeckungen führen. Wir könnten sagen, dass dies durch Inspiration geschieht, doch das würde darauf hindeuten, dass überlegt wurde, um zu inspirieren, und dies ist nicht so bei demjenigen, der als Siddhartha bekannt ist. Doch gerade seine Gegenwart wurde redegewandt und hat jene, die seinen Lehren folgen, für viele, viele Jahrhunderte erleuchtet und inspiriert.

Es ist fast unmöglich, Worte zu verwenden. um Bewusstheit, Sensitivität für den spirituellen Geist, oder Inspiration in Anderen zu erzeugen. Es ist nicht unmöglich, aber es ist sehr schwer, Worte zu verwenden, um die Herzen und den Geist von Menschen auf eine Weise zu bewegen, die dauerhaft ist. Derjenige, der als Jesus bekannt ist, arbeitete an diesem Punkt, indem er Gleichnisse erzählte. Derjenige, der als Buddha bekannt ist, erkannte diesen Punkt mit seiner Stille an. Und in dieser Stille steht der spirituell reife Buddha, derjenige, der, genau wie ihr, voller Wünsche war, interessiert an Reichtum, Einfluss und Macht. Es gab keine Abneigung [bei ihm], sondern einfach eine Vorliebe dafür, nicht mit diesen umzugehen.

<< Teil II Teil IV >>

Lehrer von Liebe und Weisheit

Buddha und Jesus (Teil II),
gechannelt von Carla Rückert am 2. April 2011

Wenn man auf diese zwei machtvollen und ergreifenden Wesen blickt, findet man zwei verschiedene Arten der spirituellen Suche. Einer, wissend, dass sein Königreich nicht von dieser Welt war, trat dennoch mit ganzem Herzen und ganzer Seele und mit nichts anderem in seinem Herzen außer Liebe für alle, die er sah, in diese Welt ein. Wie er hineinging, so wurde sein physischer Körper durch das zerstört, was er auf sich nahm: das Leiden der Welt. Alles Leiden wurde ins Selbst genommen und akzeptiert. Dass es seinen physischen Körper zerstörte, war demjenigen, der als Jesus Christus bekannt ist, nicht wichtig, sondern stattdessen, dass er das tut, was sein Vater will. „Nicht mein Wille, sondern deiner“, waren seine Worte.

Der Buddha sah dieselbe Welt und wusste, dass er nicht von ihr oder Teil davon ist. Folglich bewegte sich sein Weg nicht in das offene Herz und nahm alles Leiden der Welt in das Selbst hinein. Vielmehr ermöglichte er den Dingen dieser Welt, wegzufallen, wenn sie in seiner Sicht wegfallen zu wollen schienen. Über die Periode einer Lebenszeit konnte er jeden Weg in der Welt erkunden, und die Schlussfolgerung treffen, dass dies nicht sein Weg war. Das Prinzip des „Neti-neti[i], nicht dies und nicht das“ kommt hier ins Spiel. Deshalb, als der Buddha allem, außer dem Suchen nach dem einen Schöpfer, erlaubte wegzufallen, war das Wesen nicht länger betroffen mit dem Leiden der Welt, außer zu beten, dass alles Leiden enden möge. Es gab keinen Versuch, das Leiden der Welt auf sich zu nehmen; stattdessen lag der Versuch darin, dem Leiden desjenigen, der als Buddha bekannt ist, zu ermöglichen, abzufallen, und so wie das Leiden von Buddha abfiel, so würde es von der Welt abfallen.

Die Lehren Jesu sind für jene anziehend, die das Gefühl eines offenen Herzens genießen, ein Herz offen zu lieben. Die Lehren des Siddhartha ziehen jene an, die Weisheit suchen. Aber der mitfühlende Anhänger von Christus und der mitfühlende Anhänger von Buddha treffen sich in der Mitte, wo Liebe und Weisheit ausgeglichen sind. Folglich ist jeder dieser Wege solide und nützlich. Und wir könnten jenen vorschlagen, die Buddhisten oder Hindus sind, und die dem Weg des Buddha ihr Leben lang gefolgt sind, dass sie untersuchen, was es bedeutet, den Lehren desjenigen, der als Jesus bekannt ist, zu folgen. Gleichsam ist es für jene, die den Lehren von Jesus über die Periode ihrer Lebenszeit gefolgt sind, nützlich, die Lehren desjenigen, der als Siddhartha bekannt ist, zu untersuchen und in sie einzutreten.


[i] In der englischsprachigen Wikipedia-Ausgabe heißt es dazu: „Im Hinduismus, und im Besonderen in Jnana Yoga und Advaita Vedanta, kann Neti-neti“ ein Chant oder Mantra mit der Bedeutung „nicht dies, nicht dies“ oder „weder dies, noch das“ sein. Neti-neti ist ein geflügeltes Wort, das in den Upanishaden zu finden ist, und vor allem der Avadhuta Gita zugerechnet wird.“

<< Teil ITeil III >>

Buddha und Jesus

Carla Rückerts letzte Samstagstagsmeditations-Sitzung am 2. April 2011

Teil I

Carla Lisbeth Rückert (16. Juli 1943 – 1. April 2015)

Jim: Die Frage an diesem Abend ist von T in Taiwan. „Q’uo, bitte erzähle uns etwas über die Suche und die Erleuchtung von Gautama Siddhartha, auch bekannt als der Buddha. Was erzählt uns diese Geschichte über spirituelle Erleuchtung?“

(Empfangen von Carla.)

Wir sind jene, die euch als das Prinzip von Q’uo bekannt sind. Wir grüßen euch in der Liebe und im Licht des einen unendlichen Schöpfers, in wessen Dienst wir diesem Kreis des Suchens an diesen Abend beiwohnen. Wir möchten jedem von euch dafür danken, dass ihr uns zu eurer Gruppe gerufen habt, und dafür, dass ihr die Zeit aus euren Leben herausnehmt, um die Wahrheit auf diese Weise zu suchen. Ihr helft uns sehr, da wir unseren Dienst angeboten haben, um nur das zu tun, mit jenen, die fragen, über die Fragen zu sprechen, die sie benennen.

Und immer, bevor wir anfangen, möchten wir jeden von euch bitten, euer Urteilsvermögen zu verwenden, wenn ihr dem zuhört, was wir zu sagen haben, und dass ihr die Dinge annehmt, die aus unseren Gedanken hilfreich sind, und den Rest hinter euch lasst. Wir schätzen es, wenn ihr dies tut, da es unseren Geist entspannen wird zu wissen, dass wir uns keine Sorgen darüber machen müssen, dass wir euren freien Willen beeinflussen. Wir danken euch für diese Rücksicht.

Die Anfrage an diesem Abend hat mit demjenigen zu tun, der als Siddhartha oder der Buddha bekannt ist, und was er über spirituelle Erleuchtung zu lehren hat. Wir finden, dass, um dies auf eine Weise anzugehen, die hilfreicher sein mag, wir etwas Zeit darauf verwenden würden, um über die zwei Stränge von religiösem Denken zu sprechen, die in den Lehren desjenigen, der als Jesus Christus, und desjenigen, der als Buddha bekannt ist, zusammengefasst sind.

Beide Wesen, Jesus und Siddhartha, bieten denjenigen, die die Wahrheit suchen, enorme Ressourcen an. Sie haben in verschiedenen Bereichen Anziehungskraft, aber das, was sie gemeinsam haben, ist machtvoll. Für sie beide sind die Suche nach dem Schöpfer, Dienst am Schöpfer, Zeit verbracht in Begleitung des Schöpfers ihr Ein und Alles. Für beide gibt es nichts Wichtigeres als spirituelles Suchen. Sie beide lebten Leben, die auf diese Vorliebe, dieses Anliegen und diese Hingabe aufmerksam machten.

Teil II >>

Effektiv dienen durch Begeisterung, Interesse, Inspiration und Können

Botschaft vom 5. Dezember 2015 (10. und abschließender Teil)

F: Ich würde gern eine Frage stellen. Ich habe mich gefragt, ob du dazu sprechen würdest, ob es selbst-dienlich ist, einen Wunsch oder eine Absicht zu haben, dort eine Konzentration auf Dienst oder einen Dienstbereich aufrechtzuerhalten, wo man ein Talent verspürt, oder wo man von diesem Bereich von Dienst angezogen wird, unter Ausschluss von anderen Bereichen von Dienst, für die man kein Talent empfindet, oder empfindet, dass sie eine Ablenkung von dem Bereich sind, in dem man mit dem größten Interesse dienen möchte, falls das Sinn macht.

Ich bin Q’uo und wir glauben, dass wir deine Anfrage verstehen, meine Schwester. Wir werden versuchen zu antworten.

Wenn ihr jene Wünsche evaluiert, die ihr für Dienst habt, und nach den Mitteln in euch schaut, um von solchem Dienst zu sein, dann ist es gut, die Stärken eurer inneren Ressourcen [für etwas] bestimmen zu können, um von höchstem Dienst zu sein. Seiner Passion zu folgen ist kein Dienst am Selbst, meine Schwester, es bedeutet dem zu folgen, was euer Geschenk ist, nicht nur an euch selbst, auch an andere. Seid euch darüber bewusst, dass aller Dienst, den ihr gebt, wie rein auch immer er gegeben wird, zu euch als Brot auf den Wassern[1] zurückkommen wird. Auch ihr werdet Dienst empfangen. Euer Wunsch, wie wir ihn verstehen, ist es jedoch, auf eine Weise von Dienst zu sein, in der ihr höchst effektiv dienen könnt, eine Weise, in der ihr Begeisterung habt, Interesse, Inspiration und Fähigkeit. Deshalb, so zu dienen ist der größte Dienst, den ihr anbieten könnt. Gibt es eine weitere Frage, meine Schwester?  

F: Nein, danke dir.

Ich bin Q’uo und wir danken dir, meine Schwester.

Gibt es eine weitere Frage zu dieser Zeit?

(Pause)

Ich bin Q’uo und es scheint, dass wir, für den Moment, die Fragen ausgeschöpft haben. Wir hoffen, dass wir nicht auch eure Geduld erschöpft haben. Wir sind sehr geehrt worden, Teil eures Kreises des Suchens an diesem Nachmittag gewesen zu sein. Es ist eine Freude und ein Privileg, welches wir nicht leicht nehmen, denn es gibt wenige Gruppen, zu denen wir in dieser Weise sprechen können, und wenn wir diese Gelegenheit haben, dann sind wir mit dem Größten an Dankbarkeit erfüllt und wir teilen dies nun mit euch. Euer Kreis des Suchens produziert ein Licht, das höchst angenehm als eine Anziehung für unsere Schwingung ist, und als ein Mittel, mit dem wir den Einen Schöpfer nachweisen können, der überall in der Schöpfung existiert.

Zu dieser Zeit werden wir unseren Abschied von diesem Instrument und dieser Gruppe nehmen. Wir verlassen jeden von euch, wie wir euch vorgefunden haben: in der Liebe und im Licht des Einen Unendlichen Schöpfers. Friede sei mit euch, meine Freundinnen und Freunde. In Freude, gehen wir. Wir sind euch bekannt als jene von Q’uo. Adonai. Adonai.



[1] In Anlehnung an Prediger 11:1 „Lass dein Brot über das Wasser fahren, so wirst du es finden nach langer Zeit.“

Wer Gruppenregeln missachtet, benötigt vielleicht eine Auszeit

Botschaft vom 5. Dezember 2015 (Teil 9)

(Empfangen von Jim)

Ich bin Q’uo und bin wieder bei diesem Instrument. Zu dieser Zeit würden wir gern fragen, ob es weitere Fragen geben könnte, die jene, die in diesem Kreis anwesend sind, für uns haben könnten.

Austin: Ich habe eine, Q’uo. Es mag Zeiten geben, in denen wir uns wünschen, einem größeren Wohl zu dienen, aber in diesem Handeln auf eine Weise Einfluss auf Andere ausüben, die sie nicht als Dienst betrachten. Ein Beispiel könnte sein, ein Individuum, welches auf eine Weise handeln mag, die für eine Gruppe schädlich oder zerstörend ist, zu entfernen. Gibt es einen Weg, sich diesen Situationen in einer positiven Polarität zu nähern?

Ich bin Q’uo und bin mir über deine Anfrage bewusst, mein Bruder. In all solchen Gruppensituationen gibt es ein Gruppenbewusstsein, welches jeder innerhalb der Gruppe hoffentlich auf solch eine Weise identifizieren wird, dass es möglich sein würde, zu erklären, dass es gewisse Situationen und Umstände gibt, von denen erwartet wird, dass sie eingehalten werden, wenn an einer solchen Gruppe teilgenommen wird. Dies wäre den Voraussetzungen für jede Gruppe sehr ähnlich, die potenziellen Mitgliedern präsentiert werden würden. Falls dies im Prozess der Gruppenbildung und Annahme neuer Mitglieder verstanden wird, dann wäre es möglich, jedem Mitglied, das nicht in der Lage war, die Notwendigkeiten auszudrücken, die, sagen wir, Arten von Ausführung oder Verhalten, die von jedem Gruppenmitglied notwendig sind, dann könnte, in einer liebenden Weise, vorgeschlagen werden, dass das Wesen eine Pause macht.

Wir würden vorschlagen, dass dies eine – so wir haben es gehört, bevor die Sitzung begann – eine „Auszeit“, sagen wir, ist, sodass auf Seiten desjenigen, der gebeten wird, die Auszeit zu nehmen, nachgedacht werden kann, um die Beziehung mit der Gruppe und den Wunsch, in der Gruppe zu sein, neu zu einzuschätzen; denn falls von allen, die in eine solche Gruppensituation eintreten, gut verstanden wird, dass es Voraussetzungen für das Teilnehmen in der Gruppe gibt, dann wäre es für jene, die nicht in der Lage waren, sagen wir, solche Voraussetzungen einzuhalten, keine Überraschung gebeten zu werden, die Auszeit zu nehmen.  

Gibt es eine weitere Anfrage, mein Bruder?

Austin: Nein, danke dir.

Ich bin Q’uo und wir danken dir, mein Bruder, für deine Anfrage. Gibt es eine weitere Anfrage zu dieser Zeit?

Schon ein Lächeln kann einen Dienst eloquent machen

Botschaft vom 5. Dezember 2015 (Teil 8)

Wir würden bitten, dass ihr die Bedeutung des verstreuten Lächelns, der sanften Berührung, der grundlose Akt der Zustimmung nicht unterschätzt – denn die Energien des Selbst neigen dazu, viel mehr auf diese Faktoren zu reagieren, als man typischerweise merkt; Faktoren, die auf der Oberfläche hinsichtlich größerer Interaktionen lediglich zufällig zu sein scheinen. Und es ist Teil des Prozesses des Ausgleichens der eigenen Anstrengungen zu dienen, um diesen scheinbar zufälligen Merkmalen zu ermöglichen, mehr und mehr, sagen wir, Spiel zu haben, und je mehr Spiel sie haben, desto eloquenter können die Akte von Dienst werden, die von einer offensichtlicheren oder offenkundigeren Art sind.

Wir finden, dass wir vielleicht lang genug über dieses Thema heute gesprochen haben, aber es ist ein Thema von großer Wichtigkeit, nicht nur für euch, sondern auch für uns, denn wir fahren damit fort, diese Lektionen von Dienst in immer weiter verfeinertem Kontext, in immer verschachtelteren Wegen zu lernen, und es ist einer der zentralsten Faktoren in der Gesamtheit von spiritueller Entwicklung und spirituellem Suchen über alle Dichtestufen hinweg, wie sie uns bekannt sind.

Wir empfehlen euch eurem Dienst an, meine Freundinnen und Freunde, und würden dieses Instrument [nun] verlassen, indem wir euch dafür danken, dass ihr uns die Gelegenheit gebt, diese verschachtelten Bereiche unseres eigenen Dienstes zu entdecken, wenn wir versuchen mit euch in diesen Worten zu kommunizieren, welches nicht Worte aus unserer Dichte sind, sondern aus eurer eigenen.

Wir verlassen euch, jubelnd in der Liebe und im Licht des Einen Unendlichen Schöpfers, und kehren zurück zu demjenigen, der als Jim bekannt ist, um zu entdecken, ob es weitere Fragen gibt, zu denen wir unseren Dienst anbieten können. Wir sind jene von Q’uo. Adonai, meine Freundinnen und Freunde, Adonai.

Vertiefung in die Wahrheit einer Intention schafft Klarheit

Botschaft vom 5. Dezember 2015 (Teil 7)

Bedenkt jedoch, dass, wenn ihr über den Prozess nachdenkt, selbst von ineffektivem Dienst seitens eines Kindes, [dann] seid ihr nicht geneigt, dieses Kind harsch zu verurteilen. Ihr mögt sanfte Anleitung hier und da zur Verfügung stellen, wo die Gelegenheit es erfordert, aber ihr verurteilt das Kind nicht harsch für ungeschickte Versuche, freundlich zu sein, für ungeschickte Ausdrucksformen des Selbst oder ungeschickte Öffnungen eines Herzens, das noch erwachsen wird in der Welt. Vielleicht könnte man sich, dann, als das Kind betrachten, und sich dessen bewusst sein, dass es viele Gelegenheiten geben wird, in denen der Versuch, das Herz für echten Dienst zu öffnen, seltsam sein wird, ungeschickt sein wird und sogar vermischt sein kann mit Motiven, denen man nicht zustimmt. Nichtsdestotrotz, betrachtet die Wichtigkeit der Trägerwelle der Absicht, der primären Absicht, der wahren Absicht – je mehr man sich auf die Wahrheit der Intention konzentriert, je mehr man die Intention in ihrer Wahrheit wiederholt, desto klarer wird die Intention wahrscheinlich werden, desto klarer wird der Dienst, der aus dieser Intention resultiert, wahrscheinlich sein.

Klarheit von Dienst ist keine Garantie, dass der Dienst, den man vorschlägt, froh angenommen wird; die Klarheit von Dienst ist keine Garantie für die Klarheit des Empfangs dieses Dienstes; aber ein Dienst, der geklärt wurde, durch wiederholte Akte des Heraussuchens seiner eigenen Wahrheit, des Heraussuchens seiner eigenen, wahren Intention, ist ein Dienst, der weniger wahrscheinlich das Bedürfnis empfinden [lassen] wird, in harsche Verurteilung gegenüber sich selbst zurückzuschrecken, wenn der eigene Dienst nicht als nützlich empfunden wurde.

Eure Urteile bezüglich der Art, wie diese Welt funktioniert, der Art, mit der die verschiedenen Beschäftigungen der Welt in Beziehung miteinander funktionieren, und die Art, mit der die Subjektivitäten der Welt gebildet werden und miteinander in Kontakt kommen; all diese Urteile informieren eure Bemühungen zu dienen, und es ist gut, sich darüber bewusst zu sein, wozu die Möglichkeits-Parameter im Allgemeinen tendieren. Sollten sich große Gelegenheiten, von Dienst zu sein, jedoch nicht von selbst präsentieren, gibt es immer noch die Möglichkeit, dass [der] Dienst auf eine subtilere Weise registriert werden mag.