Gemeinsam Suchende finden eher

(Fortsetzung der Antwort zur 1. Nachfrage in der Sitzung vom 7. November 2015)

Die Schwierigkeiten im Suchen und Streben nach dem, was Zweifel zerstreuen kann, werden oft von jenen erlebt, die den bewussten Teil des Weges der Suche nach der Wahrheit, sagen wir, gerade erst betreten haben, und noch nicht entdeckt haben, wie man mit Rückschlägen, den Windungen und Verdrehungen auf dem Pfad umgeht, die zweifelnde Suchende sicherlich finden werden. In solchen Fällen gibt es die Notwendigkeit, die Energien mit Anderen der gleichen Geisteshaltung zu verbinden, denn innerhalb einer Gruppe von suchenden Seelen kann es Ermutigung für junge Suchende geben, so dass sie die Zweifel überwinden, an den Schwierigkeiten vorbeiziehen und ihre eigene Reise der Suche nach ihrer inneren Wahrheit wieder bekräftigen können.

girls-1053151_640Oft wird solcher Zweifel von Anderen, die, sagen wir, weniger Beachtung für den Vorgang der Suche haben, dort platziert, und mag das Wesen auf Arten in Frage stellen, in denen es nicht antworten kann, und nicht ergründen kann, wie es einen Teil seiner eigenen Reise machen kann, wenn die Fragen vom suchenden Wesen entweder nicht richtig verstanden oder nicht richtig thematisiert wurden. Manchmal gibt es die Unterstützung, die eine Gruppe von Gleichgesinnten jenen innerhalb der Gruppe geben kann, die von Zeit zu Zeit in der Ausübung des Willens und der Kontinuität der Suche scheitern mögen. Jene, die bereit sind, zusammen zu suchen, finden eher das, was gesucht wird, und wir empfehlen das Zusammenschließen aller Wesen, die den, sagen wir, Heiligen Gral auf der Reise finden möchten, sodass alle sich gegenseitig Unterstützung geben können.

Dies ist eine Reise, die nicht dafür gedacht ist, sagen wir, vollständig allein unternommen zu werden, auch wenn sie in ihrer eigentlichen Essenz eine einzigartige Reise ist, die niemand für euch unternehmen kann; jene Freundinnen, Freunde und Beigesellte, die auf einer ähnlichen Reise sind, können jedoch eine Unterstützung der Inspiration, oder des Beispiels, leihen, sodass alle innerhalb der Gruppe durch solches Teilen der Liebe des Suchens, der Liebe des Weges, und der Liebe jener innerhalb der Gruppe, unterstützt und gestärkt werden.

Gibt es eine weitere Frage, mein Bruder?

Gary: Zu dieser Frage nicht. Diese Antwort wird mich sicher dazu inspirieren, meinen Willen nicht mehr durch Schwelgen in Selbstzweifel zu zerstreuen. Danke dir.

Das Prinzip von Q’uo vom 7. November 2015


Foto: Dean Moriarty (terimakasih0) @ pixabay

Der Wandel vom kleinen Selbst zum Mit-Schöpfer

Meine Freundinnen und Freunde, wir können euch sagen, dass das, was sich in eurer Person als Verlangen ankündigt, flexibel genug ist, um umgewandelt werden zu können, wenn ihm die Gelegenheit geben wird, seinen Ausdruck in immer höheren Ausführungsarten zu finden. Deswegen ist es gut, zu begehren, zu dienen; und es ist sogar noch besser, diesem „Verlangen zu dienen“ zu ermöglichen, im Prozess des Übens der Aktivität des Dienens transformiert zu werden. Es ist gut, einen Plan zu haben, aber es ist besser, diesem Plan zu erlauben, sich selbst neu zu formen, wenn die Realisierung erreicht wird, dass es für ihn vielleicht einen klareren Ausdrucksmodus gibt, dass es für ihn vielleicht eine wahrere Übereinstimmung mit dem Willen gibt, der sich, sogar während ihr über die Angelegenheit nachdenkt, im Prozess der eigenen Neuformulierung befindet.

Und auf diese Weise, kann man herausfinden, dass das Selbst nicht so sehr das Bedürfnis empfindet, verteidigt zu werden. Das Selbst empfindet nicht so sehr das Gefühl, dass es auf sich selbst begrenzt ist. Das Selbst empfindet nicht so sehr, dass der Wille, den es ausdrückt, ihm allein gehört. Es ist ein Wille, der als der Wille des Schöpfers gesehen werden kann. Aber wer ist der Schöpfer? Wer ist der Schöpfer, außer der Eine, der hier und jetzt schöpfen würde, und hier und jetzt findet man, dass, um zu schöpfen, der Schöpfer die Mitarbeit dieses kleinen Selbst benötigt: dieses kleine System von Wünschen und Absichten und, ja, Zweifeln und Bedenken, die das Ich immer „mein Selbst“ genannt hat. Und so geht der großartige Vorgang der spirituellen Evolution weiter, meine Freundinnen und Freunde, wenn das kleine Selbst ein wenig weniger sich selbst wird, und ein wenig mehr schöpferisch, Tag für Tag, Anstrengung auf Anstrengung, gute Absicht auf gute Absicht, Hoffnung auf Hoffnung, und Freude auf Freude.

Wir sind jene von Q’uo, und wir haben es genossen, an diesem Herbsttag bei euch zu sein. Wir danken euch dafür, dass ihr unseren Worten zugehört habt, und verlassen dieses Instrument zu diesem Zeitpunkt in der Liebe und im Licht des Einen Unendlichen Schöpfers, und kehren zu demjenigen zurück, der als Jim bekannt ist, um herauszufinden, ob es noch Fragen in den Gedanken der Anwesenden gibt. Adonai, meine Freundinnen und Freunde, Adonai.

Q’uo vom 7. November 2015

Wenn’s nicht weitergeht, den eigenen Weg gehen

Wiederum, schlagen wir an diesem Punkt vor, dass ein Schritt zurück oder ein strategischer Rückzug höchst nützlich ist; dass während dieser kleinen Akte der Meditation, die eure Tage besäen können, um Hilfe gerufen werden kann, mit dem Ziel, das Selbst neu zu sammeln und einen neuen Plan zu machen, sozusagen. Es ist nicht immer eine günstige Gelegenheit, um mit irgendeinem Plan weiterzumachen, den man kurz entschlossen umsetzen könnte, in welchem Fall es einfach ratsam ist, dass ihr euren eigenen Weg geht.

Wir finden, meine Freundinnen und Freunde, dass es sehr üblich unter euch Menschen ist, dass Gemüter hin und hergerissen sind; dass sie von einer Sache angezogen werden, dann einer anderen, und dass es eine solche Verwechslung von Verantwortlichkeiten, von Pflichten, von Rufen nach Dienst dieser oder jener Art gibt, dass man kaum weiß, wie man in einer klaren und ganzheitlichen[1] Weise weitermachen soll. Die Verwirrung selbst jedoch hat insofern einen gewissen Wert, als dass sie eine Verwirrung, die von eurem eigenen, tieferen Wesen zur Oberfläche eurer Lebenserfahrung hochgekommen ist, und das Üben des Ordnens der Möglichkeiten von Dienst, das Üben des Ordnens der individuellen Verlangen und der individuellen Handlungen des Willens, die mit diesen Verlangen verkuppelt werden können, reflektiert.

von Q’uo, am 7. November 2015

[1] Im Original: integrated – auch: integriert

Noch zu bearbeiten: vertagte Auslöser

Es gibt, wie wir gesagt haben, eine zweite Quelle der Einschnürung von Herzenergie, und diese Quelle kommt mehr von innen. Sie repräsentiert jene Erfahrungen, die sich als zu schmerzhaft für das hervorkommende Wesen herausgestellt haben, um sie zu tolerieren, nach vorne zu bringen, um gefühlt zu werden; und so entsteht eine Tendenz zu verschieben, wenn ihr mögt, die Gedanken zu fühlen, die Gefühle zu fühlen, den Schmerz zu fühlen, der sehr oft ein Teil des katalytischen Prozesses ist, dessen sich jeder hier auf einer täglichen Basis erfreut.

Doch vertagte Gefühle sind keine Gefühle, die für immer weggehen. Vertagter Katalyst verbleibt innerhalb des Herz-Zentrums als Arbeit, die es noch zu tun gibt, und ein Herz, das mit viel unverarbeitetem Katalyst belastet ist, mit vielen ungefühlten Gefühlen, ist ein Herz, das sich bleiern und schwer anfühlt, und unter Beschränkungen leidet, die selbstgemacht sind. Auf gewisse Weise, meine Freundinnen und Freunde, werden wir euch sagen, dass dieser Katalyst zu den schwierigsten zählt, die ihr bearbeiten werden müsst, denn ihr könnt euch nicht durch ihn hindurcharbeiten, ohne das Herz zu öffnen, und jeder Akt der Öffnung des Herzens, jeder Akt des Loslassens der Verzurrung des Herzmuskels, ist auch ein Akt, der die aufgestauten Gefühle freisetzt, die aufgestauten Erinnerungen und aufgestauten Unterdrückungen, die an diesem oder jenem Punkt als zu schwierig empfunden wurden, um damit umzugehen.

Q’uo, am 17. Oktober 2015
aus Bündnisbotschaften 2015

Ein heilendes Herz reicht heilend zur Welt hinaus

… Deshalb können die ersten und frühen Blicke in diese riesige Weite, welche die Öffnung des Herzens diesem Blick bietet, zu einem Gefühl von Hoffnungslosigkeit führen, einem Gefühl von Verzweiflung sogar, dass es so viel zu tun gibt und so wenige Mittel, um das Tun zu unternehmen. Wir bitten euch, verzweifelt nicht, denn Leben um Leben habt ihr auf diese Arbeiten geblickt. Die Tatsache, dass ihr euch nun sogar in der Lage befindet, die Weite zu sehen, die sich vor euch öffnet, ist schon ein Anzeichen dafür, dass ihr bereit seid, den Job zu unternehmen, sozusagen.

Die Öffnung des Herzens ist eine sehr einfache Angelegenheit. Sie baut auf auf einer Handlung des Annehmens zu einem jeweiligen Zeitpunkt. Die Handlung des Annehmens findet immer im Moment statt. Alles, was ihr in dem Moment tun könnt, ist, zu akzeptieren, was dieser Moment anzubieten hat. Alles, was ihr im Moment tun könnt, ist, den Moment zu grüßen. Und im Moment liegt Liebe. Und im Moment liegt die Antwort auf die Frage: „Wie kann ich möglicherweise weitermachen?“ Sehr oft, meine Freunde, kann man in den allergrößten Extremen von scheinbar überwältigendem Katalyst die benötigten Ressourcen finden.

Der Moment enthält Liebe

Ein kleiner Akt der liebenden Annahme, das ist der Schlüssel. Ein Akt der Annahme öffnet eine kleine Tür – und diese Tür führt zu einer weiteren, die wiederum durch Annehmen geöffnet werden kann. Und auf diese Weise baut Akzeptanz auf Akzeptanz auf, und in kleinen Schritten werden dieser Kummer, den man aufgebaut hat, diese Schwierigkeiten, die man weggeschlossen hat, geheilt. Ein heilendes Herz ist ein Herz, das beginnt die Fähigkeit zu zeigen, hinauszureichen in die Welt – auf eine Weise, die auch diese Welt heilt.

Wir sagen nicht, dass dies einfache Arbeit ist, meine Freunde. Im Gegenteil, es ist unzweifelhaft die schwierigste Arbeit, die ihr jemals tun werdet. Aber um genau diese Arbeit zu tun, seid ihr inkarniert.

Überwältigt vom Blick auf die Arbeit, die es noch zu tun gibt

Die Arbeit des Herzens, meine Freundinnen und Freunde, ist oft keine hübsche Arbeit, denn man findet dort all die Ablagerungen von Verletzung, all die Sorgen, die man getragen hat, all die Widerstände, die man über die Zeit aufgebaut hat, als ein Teil des Vorgangs der Entwicklung eines Gefühls dafür, wer ihr in diesem Leben seid.

Man entdeckt, dass für jedes Stück Katalyst, das man herausgefiltert hat, durch das Aufrufen der Panzerungs-Funktion, es einen übriggebliebenen Rückstand gibt, den die Öffnung des Herzens nun offenbart als eine „Sache“, die durchgearbeitet werden muss. Oh wie groß der Nachschub an Arbeit ist, die es zu tun gibt, meine Freunde. Wenn man zum ersten Mal auf ihre Ausdehnung blickt, kann man sehr, sehr überwältigt sein.

Q’uo, 3. Oktober 2015

Was gehört zu mir und was zu dir?

orange-1340073_1920Wir würden das Thema des Umgangs mit harschem Katalyst fortführen, indem wir als nächstes auf die Arbeit blicken, die im orangen Strahl verrichtet wird, wo das Selbst einen Sinn dafür zu entwickeln beginnt, was es bedeutet, ein separates oder individuiertes[1] Selbst zu sein, und zu einer anfänglichen Zusammenstellung von Gleichgewichten hinsichtlich der Art und Weise kommt, wie das Selbst sich selbst zu den Anderen bezieht, die unmittelbar um es herum sind. Es ist hier essentiell, eine Fähigkeit zu entwickeln, jene Faktoren oder Elemente in seinen Lebensumständen zu unterscheiden, die zu einem gehören, und jene Elemente oder Faktoren, die zu Anderen gehören, mit denen man in unmittelbarem Kontakt ist. 

Q’uo, 3. Oktober 2015
gechannelt von L/L Research


[1] mit Persönlichkeit ausgestattet