Die passende Quelle zur jeweiligen Zeit

2. Januar 2016 (VIII)

Gary: Q’uo, das war ausgezeichnet, danke dir. Ich habe Fragen von einigen anderen Leserinnen und Lesern, aber würde denjenigen, die heute im Kreis mit dabei sind, diese Gelegenheit zuerst anbieten.

Frage: Ich würde gerne etwas fragen. Q’uo, ich frage mich, ob du mir irgendeine Einsicht geben könntest in – du erwähntest, dass Wanderer Inspiration und Hilfe von dem sozialen Erinnerungskomplex empfangen könnten, von dem sie ein Teil sind. Könntest du mir weitere Informationen darüber geben, wie jemand, der glaubt, ein Wanderer oder eine Wanderin zu sein, in der Lage sein mag, diese Verbindung mit seinem oder ihrem sozialen Erinnerungskomplex „feinzutunen“[1]? Und kannst du uns irgendeine Einsicht darin geben, ob das Gesetz der Verwirrung[2] in diesen Vorgang auf irgendeine Weise mit hineinspielt?

Q’uo: Ich bin Q’uo und bin mir über deine Anfrage bewusst, meine Schwester.

Obwohl es recht [gut] möglich ist, Informationen und Inspiration von jenen des eigenen sozialen Erinnerungskomplexes zu empfangen, würden wir vorschlagen, dass es hilfreicher ist, wenn man im Allgemeinen danach strebt, Inspiration und Information von, was auch immer einer Quelle zu suchen, die für euch zu einer gewissen Zeit am geeignetsten ist. Für die meisten Wesen gibt es diese Begleiter, die zugordnet sind, sagen wir, für genau diesen Zweck. Es gibt auch die Möglichkeit, das höhere Selbst anzusprechen, das Informationen hat, die sagen wir, in der Zukunft euer Seiendheit liegen, und Anwendung auf eure eigene Situation mit sich bringt, die höchst informativ ist.  

Speziell von einer gewissen Quelle zu suchen, mag nicht so effizient sein wie einfach im Allgemeinen mit großer Leidenschaft und Ausdauer, von was auch immer einer Quelle zu suchen, die für euch zu einem bestimmten Zeitpunkt am angemessensten ist. Verschiedene Begleiter und Anteile des höheren Selbst und unterbewussten Geistes machen sich von sich aus dem bewusst Suchenden zugänglich, abhängig von [einem] Teil des Prozesses der Suche, mit dem sich bewusst Suchende gerade beschäftigen; deshalb ist es manchmal passender, von einer Quelle zu suchen als von einer anderen. Jedoch wird man sich dessen üblicherweise nicht in einem bewussten Sinn bewusst. Und so schlagen wir vor, in einem allgemeinen Sinn zu suchen, jedoch mit großer Leidenschaft und Ausdauer.

38Wir haben Energie übrig für eine oder zwei weitere kurze Fragen. Gibt es eine weitere Frage zu dieser Zeit?


[1] fein einzustimmen

[2] Verschleierung zur Wahrung des freien Willens

Gruppenschwingung in Essenz

Samstags-Channelingkreis (14)
vom 9. April 2011 (X)

Worte können den Vorgang nicht völlig ausdrücken, mit dem eine Gruppe von Wesen ein vereinigtes Konzept wird. Stellt euch vor, wenn ihr wollt, die endlosen Schwingungen und Frequenzen eures Universums. Jede Vibration hält einen gewissen Charakter [aufrecht] und zieht eine gewisse Bevölkerung von Wesen an. Jene des Bündnisses der Engel und Planeten im Dienst des Unendlichen Schöpfers, in unserer Bewusstheit der Notlage jener auf dem Planeten Erde, haben sich in die Energie, die Essenz oder die Schwingung hinein bewegt, die im Herzen unseres Wunsches war, jenen zu dienen, die in Sorge ausriefen und Liebe, Inspiration und Information suchten. Um diesen Dienst dann zu tun, ließen wir unsere Form aus ihren Verengungen frei und behielten einfach unsere essenziellen Vibrationen. Wir wurden eine Art zusammengesetzter Kristall, der in der Lage war, sich als eine Einheit in Zeit/Raum und Raum/Zeit zu bewegen, und diese Verbundteile unseres Prinzips bewegten sich in die inneren Bereiche eures planetaren Systems hinein, um allein durch Gedanke zu operieren.

In unserer Umgebung haben wir wenig Bewusstheit über das Vergehen von Zeit, denn wir ruhen in der Schwingung, in der wir empfinden, dass wir für jene, die sich an uns wenden, am hilfreichsten sind. Der Ruf ruft unsere Antwort hervor. Es wird nicht beurteilt, wie viele rufen, sondern nur um zu antworten, wenn der Ruf nach unserem Dienst gefühlt wird. Der Dienst ist von Schwingung zu Schwingung; von Essenz zu Essenz. Wir sind nicht von größerem Dienst, als ihr es seid, denn aller Dienst ist eins. Wir bieten einfach jenen, für die wir Sympathie und Zuneigung empfinden an, was wir können. Vielleicht, meine Freundinnen und Freunde, fühlt ihr das Gleiche, wenn ihr von Dienst seid. Was unsere Erfahrungen vereint, ist die Zufriedenheit, in unserem essenziellen Sein zu stehen und diesen Dienst anzubieten, für den anzubieten wir kamen. Ob euer Dienst auf Planet Erde zu dieser Zeit darin liegt, einem Kind die Windeln zu wechseln, die Erde zu bepflanzen, Lächeln und gute Gefühle, die mit denjenigen zu tun haben, mit denen ihr in Kontakt kommt, anzubieten, eurem Beruf nachzugehen, was immer das sein mag, mit Stolz, Integrität und Exzellenz, oder was immer ihr als euren angehenden Dienst wahrnehmt, gibt es die Zufriedenheit, zur Schlussfolgerung gekommen zu sein, dass ihr zu dienen wünscht und dann herausfindet, dass ihr dienen könnt.

Dienen: ein sehr großes Wort

Nun, “Dienen” ist, was ihr ein „sehr großes Wort“ nennen mögt, denn es ist eine Funktion, die ernsthaft unternommen wird; sie ist voller Absicht, aber Absicht ist nicht immer von einer Beschreibung. Absicht kann versteckte Durchgänge haben, sagen wir, und sie kann falsche Gesichter haben. Und deshalb ist es nützlich, wenn ihr danach strebt, Anderen um euch herum zu dienen, und von Hilfe zu sein, dass ihr euch zwei Fragen stellt: Die erste und unmittelbarste Frage ist: „Wer bin ich, der danach strebt, zu dienen?“ und die zweite Frage ist „Wer ist das, dem gegenüber mein Dienst angeboten wird?“

Zwei Elemente zusammenbringen, um den Ruf zu erfüllen

Meine Freundinnen und Freunde, wir müssen euch sagen, dass die Antwort auf beide Fragen weitgehend verborgen sein würde, deshalb müsst ihr euren Weg mit einer Hoffnung und einem Gebet finden, sozusagen, darüber, wer ihr eigentlich als der Vermittler des Dienstes seid, und wer eigentlich der Empfänger ist. Nur wenn diese zwei Elemente zusammengebracht werden, hat man Dienst tatsächlich bewirkt – nur wenn diese zwei Elemente zusammengebracht werden, erreichen wir die Erfüllung des Rufes, den der Dienst repräsentiert, aber es ist ein Rufen, das immer und immer wieder der Quelle zuhören muss, um sich selbst in der Absicht zu erneuern, die hervorkommt. Auf diese Weise kann es der Fall sein, dass die Natur des Dienstes sogar allein durch das Anbieten dieses Dienstes transformiert wird.

Das Prinzip von Q’uo vom 7.  November 2015