Nicht kriminalisieren, sondern erkennen, dass wir eins sind

Fortsetzung von Q’uos Botschaft vom 21. November 2015

Um sicher zu sein, es benötigt ein eingestimmtes Ohr, um damit anfangen zu können, das Echo der Choralfeier zu hören, die aufsteigen und sogar die Himmel erfüllen wird. Vielleicht ist es mehr als erwartet werden kann, sich die Aufgabe aufzuerlegen, jeden Moment jeden Tages mit diesem, fröhlich in eurem Hintergrund spielenden, Sound zu leben, aber es gibt dort einen Gedanken – vielleicht ist es nur eine verirrte Hoffnung auf dem Wind, vielleicht ist es ein Duft getragen auf einem Sommerabend, aber es ist ein Gedanke, der in schwierigen Zeiten einfach ein wenig Nahrung geben mag, und gerade genug, um euch durch den Moment sehen zu lassen. Und in dem Moment, freudig umarmt, der auf einem anderen freudig umarmten Moment aufbaut, kann man zu finden beginnen, dass die Sorgen des Tages weniger belastend sind, und man kann zu finden beginnen, dass der Katalyst, der schwer ist, wenn auch immer noch schwierig, doch getragen werden kann.

Wir sehen viele mutige Seelen auf eurem Planeten, die unter den Lasten, die schockierend schwierig sind, straucheln, und doch kann von Zeit zu Zeit das Flüstern eines Lächelns auf dem Gesicht aller mutiger Seelen gesehen werden, und dort, meine Freundinnen und Freunde, dort liegt die Hoffnung. Die Hoffnung liegt nicht im Verdammen des planetaren kriminellen Elements, sondern in der Realisierung, dass am Ende alle eins sind. Du, der du mir kriminell erscheinen magst, und ich, der dir kriminell erscheinen mag, wir sind – im Hinausreichen von mir zu dir und dir zu mir – eins.

Wir sind jene von Q’uo und sind höchst erfreut gewesen, euch und eurem Suchen beizutreten, denn dies gibt auch uns die Gelegenheit, unsere Suche zu vertiefen, sogar wenn wir uns vorfinden, wie uns die Gelegenheit gegeben wird, Kummer in Freude umzuwandeln. Es ist ein Projekt, das wir in diesem kritischen Augenblick mit euch teilen, und wir danken euch, dass ihr uns eine kleine Präsenz in eurer Welt gegeben habt, und für die Gelegenheit, die schönen Bemühungen zu fühlen, die in diesem Kreis der Suche gemacht werden, denn meine Freundinnen und Freunde, diese Bemühungen sind ein Leuchtfeuer der Hoffnung, das sogar in die Himmel hineinscheint.

Wer hat keine kleine Tasche mit negativer Energie?

Fortsetzung von Q’uos Botschaft vom 21. November 2015

Das, jedoch, bedeutet nicht, dass diese Seelen, die in so vielen anderen Wegen eure Mitsuchenden sind, verachtet werden sollten, auf den Müllhaufen der Menschheit geschmissen werden sollten oder abgelehnt oder harsch verurteilt werden sollten, denn wen gibt es unter euch ohne eine kleine Tasche von negativer Energie, und wer kann sagen, welcher Auslöser in der Lage sein wird, diese kleinen Taschen negativer Energie unerwartet zu energetisieren? Wir bitten euch, dann zu bedenken, was diese Taschen heilen könnte.

Das wichtigste Prinzip in dieser Hinsicht ist das einfache, dass Negativität Negativität erzeugt; Urteil erzeugt Urteil; und wenn ein Freund, ein Gefährte, ein Mitsuchender in eine Situation von Reaktanz[1], von Zorn, von Horror, von Hass geworfen wird, ist die schlechteste Sache, die man machen kann, auf die Reaktion zu reagieren, den Hass zu hassen, denn das ermöglicht lediglich, dass Emotionen im negativen Register fortfahren, die Zeitalter hinunter zu hallen, wie sie das in der Tat in eurem sozialen Energiekomplex getan haben.


[1] Im englischen Original reactiveness. Reaktanz ist ein Begriff aus der Psychologie, der „eine komplexe Abwehrreaktion beschreibt, die als Widerstand gegen äußere oder innere Einschränkungen aufgefasst werden kann. Reaktanz wird in der Regel durch psychischen Druck (z. B. Nötigung, Drohungen, emotionale Argumentation) oder die Einschränkung von Freiheitsspielräumen (z. B. Verbote, Zensur) ausgelöst.“ (Wikipedia)

 

Ins Taumeln gekommen und genauso negativ reagiert

Fortsetzung von Q’uos Botschaft vom 21. November 2015

Aber ihr mögt auch sehen, dass es viele Beispiele um euch herum gibt, von jenen, die, wie ihr selbst, das zu Herz zu öffnen versuchen, die aber unter dem Gewicht von schwerem Katalyst[1] ins Taumeln gekommen sind, und begonnen haben, in Opposition zu diesem Katalyst auf eine Weise zurückzuschrecken, welche den Charakter dieses Auslösers, dem sie sich widersetzt, zu teilen scheint, was sagen soll, welche genau die Negativität annimmt, die sie ablehnt.

Um sicher zu sein, es braucht, wie wir sagen, Unterscheidungsfähigkeit, um zu sagen, welche Reaktion von einem vereitelten offenen Herzen ist, und welche Initiative die eines Vorstoßes von negativer Energie, mit der Absicht Kontrolle oder Dominanz zu erreichen, ist. Das Letztere, würden wir euch erinnern, ist relativ selten im Vergleich zum Vorherigen. Und so laden wir euch ein, zu bedenken, dass es nicht gut ist, ein Urteil gegen jene, mitten unter denen ihr euch befindet, zu verwenden, sollte es lediglich geschehen, dass sie einen anderen Standpunkt angenommen haben als euren eigenen, oder auf eine, sagen wir, dramatischere Art oder vielleicht mit mehr Feindseligkeit auf traumatische Auslöser reagiert haben, die von einer extrem negativen Herkunft zu sein scheinen.

Diejenigen, welche in dieser Weise reagieren, entdecken zweifellos das alte Echo dieses Schattenselbst, das diese Generationen lang herumgeschlichen ist. Sie entdecken zweifellos diese kleinen Taschen von negativer Energie, die sie selbst gehegt haben, und sie erlauben diesen Taschen von negativer Energie energetisiert zu werden, von dem Katalyst, der im Angebot ist.


[1] Katalyst:  Auslöser oder Herausforderungen mit Potenzial für persönliches Wachstum.