Vertiefung in die Wahrheit einer Intention schafft Klarheit

Botschaft vom 5. Dezember 2015 (Teil 7)

Bedenkt jedoch, dass, wenn ihr über den Prozess nachdenkt, selbst von ineffektivem Dienst seitens eines Kindes, [dann] seid ihr nicht geneigt, dieses Kind harsch zu verurteilen. Ihr mögt sanfte Anleitung hier und da zur Verfügung stellen, wo die Gelegenheit es erfordert, aber ihr verurteilt das Kind nicht harsch für ungeschickte Versuche, freundlich zu sein, für ungeschickte Ausdrucksformen des Selbst oder ungeschickte Öffnungen eines Herzens, das noch erwachsen wird in der Welt. Vielleicht könnte man sich, dann, als das Kind betrachten, und sich dessen bewusst sein, dass es viele Gelegenheiten geben wird, in denen der Versuch, das Herz für echten Dienst zu öffnen, seltsam sein wird, ungeschickt sein wird und sogar vermischt sein kann mit Motiven, denen man nicht zustimmt. Nichtsdestotrotz, betrachtet die Wichtigkeit der Trägerwelle der Absicht, der primären Absicht, der wahren Absicht – je mehr man sich auf die Wahrheit der Intention konzentriert, je mehr man die Intention in ihrer Wahrheit wiederholt, desto klarer wird die Intention wahrscheinlich werden, desto klarer wird der Dienst, der aus dieser Intention resultiert, wahrscheinlich sein.

Klarheit von Dienst ist keine Garantie, dass der Dienst, den man vorschlägt, froh angenommen wird; die Klarheit von Dienst ist keine Garantie für die Klarheit des Empfangs dieses Dienstes; aber ein Dienst, der geklärt wurde, durch wiederholte Akte des Heraussuchens seiner eigenen Wahrheit, des Heraussuchens seiner eigenen, wahren Intention, ist ein Dienst, der weniger wahrscheinlich das Bedürfnis empfinden [lassen] wird, in harsche Verurteilung gegenüber sich selbst zurückzuschrecken, wenn der eigene Dienst nicht als nützlich empfunden wurde.

Eure Urteile bezüglich der Art, wie diese Welt funktioniert, der Art, mit der die verschiedenen Beschäftigungen der Welt in Beziehung miteinander funktionieren, und die Art, mit der die Subjektivitäten der Welt gebildet werden und miteinander in Kontakt kommen; all diese Urteile informieren eure Bemühungen zu dienen, und es ist gut, sich darüber bewusst zu sein, wozu die Möglichkeits-Parameter im Allgemeinen tendieren. Sollten sich große Gelegenheiten, von Dienst zu sein, jedoch nicht von selbst präsentieren, gibt es immer noch die Möglichkeit, dass [der] Dienst auf eine subtilere Weise registriert werden mag.

In die dunklen Ecken soll das Licht kommen

Botschaft vom 5. Dezember 2015 (Teil 6)

Nun, im Prozess der Selbstuntersuchung, werdet ihr fast unausweichlich Intentions-Stränge finden, die nicht vollständig mit der hauptsächlichen Absicht harmonisieren, die ihr vorgebracht habt. Dies sind Stränge, die vielleicht als eine entfernte Erinnerung etwas Schmerz, etwas Verletzung, eine Verbitterung, eine Reaktion oder Angst [in sich] tragen, und die, während sie [noch] nicht zum Zustand der vollständigen Wahrnehmung aufgestiegen sind, weiterhin in den dunklen Ecken eurer Lebenserfahrung verweilen. Es ist ein Teil der Bedeutsamkeit der Lebenserfahrung, die ihr gegenwärtig genießt, dass diese Elemente eures Wesens aufgestöbert werden sollen, zu Licht kommen werden, eine Gelegenheit bekommen, um sich selbst zu entdecken, und im Sich-Selbst-Entdecken einen Prozess auslösen, der sie durch die liebenden Energien, mit denen sie umgeben werden können, umwandelt.

Diese liebenden Energien sind bereits wohl auf dem Weg, in dem Ausmaß, in dem ihr euch selbst einem Leben des Dienstes hingegeben habt, und nachdem ihr euch selbst einem Leben des Dienstes hingegeben habt, euch selbst zu dem Punkt der schwierigen Unternehmung gebracht habt, das Herz zu öffnen. Oh, wie zahlreich sind die Möglichkeiten, dieses Herz zu verschließen. Oh, wie zahlreich sind die Einladungen, zurückzuschrecken in eine schützendere Konfiguration des Selbst, wo ihr entscheiden könntet, dass es viel besser ist, keine Ablehnung zu riskieren, wo es viel besser ist, kein Missgeschick zu riskieren, wo es besser ist, sich nicht, sagen wir, die kleinen spirituellen Finger zu verbrennen. Oh, wie leicht ist es, zu entscheiden, dass das Spiel einfach zu riskant ist, um gespielt zu werden. Und oh, wie leicht es ist, auslösende Momente zu finden, die aus dem Inneren kommen, mit genau dem gleichen Effekt; das heißt, es ist einfach, anzunehmen, dass man so unwürdig ist, dass eine Bemühung aufzubringen, um von Dienst zu sein, unausweichlich zu beleidigen bedeuten würde, unausweichlich die Zurschaustellung der Unreinheit in den eigenen Motiven wäre, unausweichlich Sündigen gegen das klare Motiv von Dienst wäre.

Klarheit im Motiv, meine Freundinnen und Freunde, ist ein teuer erkaufter Juwel, denn er wird in den Tiefen eines Selbst geformt, das fortwährend [wie in einem Bergwerk] abgebaut und, Element für Element, zur Oberfläche gebracht werden muss. Vieles [davon] wird so gesehen werden, als ob es eine Art Schlacke ist; Vieles wird als etwas gesehen werden, für das eine große Versuchung existiert. es abzulehnen, und Vieles kann, deshalb, den Inhalt und die Ablagerungen von Urteilen formen, die man dem Selbst hart anlasten mag.

Wenig Klarheit in der Hin- und Hergerissenheit von dritter Dichte

Botschaft vom 5. Dezember 2015 (Teil 4)

Wie alle von euch sich hier sehr bewusst sind, wird das Selbst, wie ihr es in eurem Leben in dritter Dichte erfahrt, typischerweise hin- und hergerissen, und findet sich selbst immer und immer wieder in einer Position vor, wo es in einem Umstand handeln muss, in dem es keine große Klarheit hinsichtlich der Frage gibt, wo der größere Pfad des Dienstes liegen mag. Und unter diesen Bedingungen gibt es eine, sagen wir, Fertigkeit, nach der gerufen wird, eine Fertigkeit, die wir mit dem Wort „Urteil“ benennen können. Wir würden jedoch warnen, bevor wir zu diesem Konzept sprechen, dass Urteil ein Begriff in eurem Vokabular ist, der viele Bedeutungen hat, und der oft der Träger einer schweren Bedeutung ist, die als ein Werturteil gegen das Selbst gerichtet ist. Auf gleiche Weise kann das Werturteil auch gegen Andere gerichtet werden, und es ist höchst einfach, meine Freundinnen und Freunde, zu erlauben, dass [ein] Urteil von negativen Energien, negativen Gefühlen, infiltriert werden kann, auf Wegen, die recht subtil sind, auf Wegen, die ehrgeizig sind, und auf Wegen, die einen Ursprungspunkt haben, der jenseits des bewussten Verstandes des handelnden Individuums liegt.

Wie wird mein Dienst wohl angenommen?

Mit diesen Punkten in Erinnerung behalten, können wir sagen, dass es im Hinblick auf die Wirkung von Urteil auf der positiven Seite des Kontobuchs in jedem Fall eine beachtliche Menge von persönlicher Erfahrung gibt, auf die ihr euch im Formen einer Einschätzung darüber, wie euer Dienst von einem anderen Wesen oder einer Gruppe von Anderen, denen ihr zu dienen beabsichtigt, angenommen wird, stützen könnt. Deswegen ist es gut, die Antizipationen mit in Betracht zu ziehen, die ihr von Schwierigkeitsbereichen haben mögt, die viel erfahren wurden, entweder durch ein anderes Selbst oder eine andere Gruppe von Selbsten, die dazu führen können, dass ein Dienst, der wohl aus dem Herzen kommen könnte, wohl in Liebe gegründet sein mag, [und] doch als unwahrscheinlich von einem positiven Empfangen auf der Seite des Anderen gesehen werden kann. Unter diesen Bedingungen ist es gut, etwas Zurückhaltung in dem zu praktizieren, was ihr anzubieten habt, denn die beste aller Absichten kann fehlschlagen, wenn die Umstände nicht richtig für den Empfang sind.

Nun, mit der Komplexität der Welt, in der ihr lebt, und der Komplexität jedes Individuums, mit dem ihr umgeht, ist es, um sicher zu gehen, praktisch unmöglich für euch, so gut informiert zu sein, dass ihr jede Reaktion richtig voraussehen könnt, die ihr für einen Dienst, den ihr anbietet, empfangen könntet. Deshalb gibt es sehr oft die Gelegenheit, das zu tun, was man Schadensbegrenzung nennen könnte, nach der [Erschaffung von] Tatsache[n], was sagen soll, nachdem ihr dazu gekommen seid, zu verstehen, dass die Art und Weise, mit der ihr versucht habt, von Dienst zu sein, sich in der jetzigen Gelegenheit nicht als erfolgreich erwiesen hat. Unter solchen Umständen ist es gut, darauf vorbereitet zu sein, sich zurückziehen und dem anderen Selbst, oder anderen Selbsten, zu ermöglichen, genügend Raum zu haben, um sich selbst wiederzufinden – in Beziehung zu was auch immer für einen Auslöser euer Versuch zu dienen für sie verfügbar gemacht hat.

Nicht kriminalisieren, sondern erkennen, dass wir eins sind

Fortsetzung von Q’uos Botschaft vom 21. November 2015

Um sicher zu sein, es benötigt ein eingestimmtes Ohr, um damit anfangen zu können, das Echo der Choralfeier zu hören, die aufsteigen und sogar die Himmel erfüllen wird. Vielleicht ist es mehr als erwartet werden kann, sich die Aufgabe aufzuerlegen, jeden Moment jeden Tages mit diesem, fröhlich in eurem Hintergrund spielenden, Sound zu leben, aber es gibt dort einen Gedanken – vielleicht ist es nur eine verirrte Hoffnung auf dem Wind, vielleicht ist es ein Duft getragen auf einem Sommerabend, aber es ist ein Gedanke, der in schwierigen Zeiten einfach ein wenig Nahrung geben mag, und gerade genug, um euch durch den Moment sehen zu lassen. Und in dem Moment, freudig umarmt, der auf einem anderen freudig umarmten Moment aufbaut, kann man zu finden beginnen, dass die Sorgen des Tages weniger belastend sind, und man kann zu finden beginnen, dass der Katalyst, der schwer ist, wenn auch immer noch schwierig, doch getragen werden kann.

Wir sehen viele mutige Seelen auf eurem Planeten, die unter den Lasten, die schockierend schwierig sind, straucheln, und doch kann von Zeit zu Zeit das Flüstern eines Lächelns auf dem Gesicht aller mutiger Seelen gesehen werden, und dort, meine Freundinnen und Freunde, dort liegt die Hoffnung. Die Hoffnung liegt nicht im Verdammen des planetaren kriminellen Elements, sondern in der Realisierung, dass am Ende alle eins sind. Du, der du mir kriminell erscheinen magst, und ich, der dir kriminell erscheinen mag, wir sind – im Hinausreichen von mir zu dir und dir zu mir – eins.

Wir sind jene von Q’uo und sind höchst erfreut gewesen, euch und eurem Suchen beizutreten, denn dies gibt auch uns die Gelegenheit, unsere Suche zu vertiefen, sogar wenn wir uns vorfinden, wie uns die Gelegenheit gegeben wird, Kummer in Freude umzuwandeln. Es ist ein Projekt, das wir in diesem kritischen Augenblick mit euch teilen, und wir danken euch, dass ihr uns eine kleine Präsenz in eurer Welt gegeben habt, und für die Gelegenheit, die schönen Bemühungen zu fühlen, die in diesem Kreis der Suche gemacht werden, denn meine Freundinnen und Freunde, diese Bemühungen sind ein Leuchtfeuer der Hoffnung, das sogar in die Himmel hineinscheint.

Wer hat keine kleine Tasche mit negativer Energie?

Fortsetzung von Q’uos Botschaft vom 21. November 2015

Das, jedoch, bedeutet nicht, dass diese Seelen, die in so vielen anderen Wegen eure Mitsuchenden sind, verachtet werden sollten, auf den Müllhaufen der Menschheit geschmissen werden sollten oder abgelehnt oder harsch verurteilt werden sollten, denn wen gibt es unter euch ohne eine kleine Tasche von negativer Energie, und wer kann sagen, welcher Auslöser in der Lage sein wird, diese kleinen Taschen negativer Energie unerwartet zu energetisieren? Wir bitten euch, dann zu bedenken, was diese Taschen heilen könnte.

Das wichtigste Prinzip in dieser Hinsicht ist das einfache, dass Negativität Negativität erzeugt; Urteil erzeugt Urteil; und wenn ein Freund, ein Gefährte, ein Mitsuchender in eine Situation von Reaktanz[1], von Zorn, von Horror, von Hass geworfen wird, ist die schlechteste Sache, die man machen kann, auf die Reaktion zu reagieren, den Hass zu hassen, denn das ermöglicht lediglich, dass Emotionen im negativen Register fortfahren, die Zeitalter hinunter zu hallen, wie sie das in der Tat in eurem sozialen Energiekomplex getan haben.


[1] Im englischen Original reactiveness. Reaktanz ist ein Begriff aus der Psychologie, der „eine komplexe Abwehrreaktion beschreibt, die als Widerstand gegen äußere oder innere Einschränkungen aufgefasst werden kann. Reaktanz wird in der Regel durch psychischen Druck (z. B. Nötigung, Drohungen, emotionale Argumentation) oder die Einschränkung von Freiheitsspielräumen (z. B. Verbote, Zensur) ausgelöst.“ (Wikipedia)

 

Ins Taumeln gekommen und genauso negativ reagiert

Fortsetzung von Q’uos Botschaft vom 21. November 2015

Aber ihr mögt auch sehen, dass es viele Beispiele um euch herum gibt, von jenen, die, wie ihr selbst, das zu Herz zu öffnen versuchen, die aber unter dem Gewicht von schwerem Katalyst[1] ins Taumeln gekommen sind, und begonnen haben, in Opposition zu diesem Katalyst auf eine Weise zurückzuschrecken, welche den Charakter dieses Auslösers, dem sie sich widersetzt, zu teilen scheint, was sagen soll, welche genau die Negativität annimmt, die sie ablehnt.

Um sicher zu sein, es braucht, wie wir sagen, Unterscheidungsfähigkeit, um zu sagen, welche Reaktion von einem vereitelten offenen Herzen ist, und welche Initiative die eines Vorstoßes von negativer Energie, mit der Absicht Kontrolle oder Dominanz zu erreichen, ist. Das Letztere, würden wir euch erinnern, ist relativ selten im Vergleich zum Vorherigen. Und so laden wir euch ein, zu bedenken, dass es nicht gut ist, ein Urteil gegen jene, mitten unter denen ihr euch befindet, zu verwenden, sollte es lediglich geschehen, dass sie einen anderen Standpunkt angenommen haben als euren eigenen, oder auf eine, sagen wir, dramatischere Art oder vielleicht mit mehr Feindseligkeit auf traumatische Auslöser reagiert haben, die von einer extrem negativen Herkunft zu sein scheinen.

Diejenigen, welche in dieser Weise reagieren, entdecken zweifellos das alte Echo dieses Schattenselbst, das diese Generationen lang herumgeschlichen ist. Sie entdecken zweifellos diese kleinen Taschen von negativer Energie, die sie selbst gehegt haben, und sie erlauben diesen Taschen von negativer Energie energetisiert zu werden, von dem Katalyst, der im Angebot ist.


[1] Katalyst:  Auslöser oder Herausforderungen mit Potenzial für persönliches Wachstum.