Reiner Zeit/Raum ist die Einheitserfahrung

Aus 2011 mit Carla L. Rückert: Samstags-Channelingkreis (14)
vom 9. April 2011 (VII)

(Empfangen von Jim)

Ich bin Q’uo, und bin mit diesem Instrument. Wir grüßen jeden wieder in Liebe und in Licht. Reiner Zeit/Raum ist eine Umgebung, die sich nicht leicht beschreiben lässt, denn sie liegt jenseits der Fähigkeit der meisten Worte, etwas beschreiben zu können. Wir werden jedoch in dieser Hinsicht tun, was wir können.

Die reine Zeit/Raum-Erfahrung ist eine der Identifikationen mit dem, was ihr intelligente Unendlichkeit nennen würdet, dem Teil der Schöpfung, der alles der Schöpfung durchdringt und sich über alle Schöpfung hinaus unendlich erweitert. Es ist das Zeug der Einheit, sagen wir, das sich vom Rest dessen, was ihr Schöpfung nennt, insofern etwas unterscheidet, als dass es eine Qualität von Seiendheit ist, die keine Trennung vom Schöpfer kennt. Wenn der oder die Wahrheitssuchende innerhalb eurer dritte-Dichte-Illusion, oder was das anbelangt, innerhalb jeder Dichte, in der Lage ist, das Selbst zu beruhigen, üblicherweise innerhalb des meditativen Zustands, zum Punkt der Vermischung der persönlichen Schwingungen mit dem Schöpfer und dem Fühlen dieser Erfahrung des Einsseins, dann erlebt der oder die Suchende intelligente Unendlichkeit oder die reine Zeit/Raum-Erfahrung.

Innerhalb dieses Zustands von totaler Einheit, wird, dann, aller Dienst als gleich, ohne Polarität gesehen, da alles der Schöpfer ist, alle dienen dem Schöpfer, und es gibt keine Trennung. Innerhalb eines solchen Einheitszustandes gibt es keinen Wunsch nach Dienst, nach Bewegung, nach irgendetwas, denn in der Tat, gibt es dort keinen Wunsch; es gibt Vollständigkeit, es gibt Unendlichkeit, es gibt dort alles, was es gibt. Für jene Teile des Schöpfers, die Polarität erleben …

(Seite 1 des Tonbands endet.)

Verlangen mit dem wahren Selbst in Einklang bringen

Ein Begehren ist einfach Leben, das sich selbst in eurer eigenen Person ankündigt. Und Leben ist vielfältig und kann recht zufällig in seinen Ausdrucksformen sein. Es kann die ganze Reise von Angst zu Freude und wieder zurück in einem Herzschlag machen; und die Praxis jener, die Erfahrung darin gewonnen haben, mit der Lebenskraft umzugehen, und mit dem vagabundierenden Freund umzugehen, den man „Verlangen“ nennt, ist zu lernen, ihm Gelegenheiten für Selbst-Ausdruck zu geben, die eine bessere Aussicht darauf haben, mit anderen Möglichkeiten des Selbst-Ausdrucks in Übereinstimmung gebracht zu werden, die immer mehr dazu führen, ein Selbst auszudrücken, welches „das Selbst“ ist, von dem ihr lernt, dass ihr es wirklich seid. Auf das, was ihr wirklich seid, kann gelegentlich ein Blick durch den Nebel von Katalyst erhascht werden, durch die Nebel der verstreuten und zufälligen Energien, von denen man auf täglicher Basis umgeben ist, denn aus diesen Nebeln heraus kann, zuerst schimmernd, aber klarer, wenn ihr voranschreitet, ein Gefühl dafür erscheinen, wer ihr im Begriff seid zu werden, ein Gefühl für das, was euch ruft, um das zu werden, von dem ihr fühlt, dass ihr es wirklich seid.

Q’uo vom 7. November 2015

Begehren, um immer klarer zu begehren

In der Tat, wer ist es? „Ich bin es, “ müsst ihr euch zuflüstern, „ich bin es, ich bin es, der begehrt,“ aber ich bin es, der begehrt, immer klarer zu begehren. Ich bin es, der begehrt, in Übereinstimmung mit einem Verlangen zu begehren, das ich gutheiße. Und ihr könntet fragen: „Was ist in diesen Prozess eines Wertes eingegangen, den ich umarme, um anzuerkennen, welche Verlangen ich stärken möchte, und welchen Verlangen ich erlauben möchte, ihren Weg in einen Zustand hinein zu finden, in dem sie verzehrt und aufgebraucht wurden?“ Wir drücken diese Angelegenheit so aus, um euch vorzuschlagen, dass wir es nicht hilfreich finden, den Wert, den ihr in euch selbst erkannt habt, zu verwenden, um den Wert, an dem ihr euren Willen ausgerichtet habt, dafür zu verwenden, um jene Begehren harsch zu verurteilen, von denen ihr entschieden habt, dass ihr sie nicht fördern möchtet.

Das Prinzip von Q’uo, 7. November 2015

Manche Begehren kann man kaum gutheißen

Und so, meine Freundinnen und Freunde, nehmt ihr durch die Lebenserfahrung wahr, mit mal einem Sinn von starkem Zweck und klarer Richtung, und mal einem Sinn von völliger Verwirrung und Verlust des Selbst. Dies ist die Bestimmung der verschleierten Erfahrung von dritter Dichte. Ihr wisst nicht, wer ihr seid, aber schlagt euch wacker in der Unternehmung, dies herauszufinden. Ihr wisst sehr oft nicht, was ihr begehrt, aber schlagt euch wacker in dem Unterfangen, es herauszufinden. Und manchmal wird es so scheinen, dass das Begehren, das ihr im Inneren entdeckt, eines ist, das man kaum gutheißen kann. Wer ist das, der dieses Begehren so entschieden ablehnt, das es dennoch als sein eigenes besitzen muss? Wer ist das, der lernen muss, anzuerkennen, dass man selbst Begehren hat, von denen man sich vielleicht wünscht, dass man sie nicht hätte? Wer ist es, der sogar gegen das Samenkorn von Begehren begehren kann und sich als Ergebnis in eine recht schöne Bretzel verwickelt wiederfindet?

Das Prinzip von Q’uo
gechannelt von L/L Research (Kentucky)
am 7. November 2015

Wille und Verlangen: eins und auch zwei

Diese Übungen, sagen wir, müssen integriert werden, und können es, im Laufe einer Lebenserfahrung und in kleinen Schritten. Deshalb, während es wahr sein könnte, dass man von diesem oder jenem Individuum, oder dieser oder jener bestimmten Situation, nur eine partielle[1] oder verzerrte Spiegelung des Dienstes, den man anbietet, bekommt, kann diese Voreingenommenheit[2] als ein Geschenk an sich gesehen werden – kann als ein Element gesehen werden, im Prozess des Lernens, das wahre Selbst zu entdecken; des Lernens, das Selbst zu entdecken, das wahrlich will; des Lernens, das Selbst zu entdecken, das wahrlich begehrt. Während wir also in einem allgemeinen Sinn sagen können, das Wille und Verlangen, wenn richtig gesehen, zu einem einzigen Phänomen zusammenlaufen, stellt sich sehr oft heraus, dass sie überhaupt nicht in Übereinstimmung sind, und dass die zwei Momente oder zwei Elemente nach dieser Art von Heilung schreien, sozusagen, die stattfinden kann, wenn sie in Übereinstimmung gebracht werden. Der Wille wird gestärkt, wenn er sich durch Verlangen gefüttert fühlt. Verlangen wird begradigt[3], wenn es sich mit dem Willen in Verbindung gebracht fühlt. Der Wille und das Verlangen sind nicht zwei Dinge, sondern eins. Dieses Eine, ist jedoch auch zwei.

Q’uo am 7. November 2015

[1] Im Original „partial“, was „teilweise“, aber auch „parteiisch“ bedeuten kann.

[2] Im Original partiality“: auch Befangenheit, Vorurteil, Parteilichkeit

[3] Im Original: „straightened“ (auch „ausgerichtet“)