Zwei potenzielle Quellen für Gedankenform-Wesen

L: Q’uo, ich habe eine Frage. […] Vor Jahren erschuf ich eine Spezies von außerirdischen Wesen in einer Geschichte, die ich schrieb, und Jahre später habe ich Menschen getroffen, die ich überhaupt nicht kannte, die behaupteten, dass sie diese Wesen gesehen und mit ihnen auf eine Weise interagiert hätten, die sehr real erscheint. Ich habe darüber nachgedacht, wie diese Art von Sache im Allgemeinen in Beziehung zu Inspiration oder möglicherweise einfach der Erschaffung einer Gedankenform stehen könnte. Und ich frage mich irgendwie, ob es in dieser Art von Situation besser wäre, die Idee von Inspiration von Gedanken in Betracht zu ziehen, die durch und in damit verbundener Fiktion kam? Oder ist es möglich, eine Gedanken-Form dieser Tiefe zu erschaffen, wo sie völlige Fremde beeinflussen kann und wie man sich um eine Gedankenform wie diese kümmern kann? Ich weiß nicht, ob das eine klare Frage ist.

Q’uo: Ich bin Q’uo und glaube, dass wir den Kernpunkt deiner Frage [verstanden] haben. Die Gedankenform mag in der Tat erschaffen werden, oder sie mag wahrgenommen werden. Die Erschaffung einer Gedankenform ist durch die Konzentration auf eine solche Form aus Denken, die, sagen wir, vom bewussten Geist hergestellt wird, oder vielleicht erscheint aus dem unterbewussten Geist durch Inspiration die Wahrnehmung einer Gedankenform, die [eine] Existenz in einem anderen Bereich der Dichte, in welcher ihr wohnt, hat. So habt ihr zwei potenzielle Quellen für dieses Gedankenform-Wesen, das seine Plätze in der Erzählung und Geschichte eingenommen hat, die du geschaffen hast. Die Erste, wie wir gesagt haben, eine Schöpfung deines eigenen Geistes, die Zweite, die Wahrnehmung deines unterbewussten Geistes.

Gibt es eine weitere Frage, meine Schwester?

L: Woran würde man den Unterschied festmachen?

Ich bin Q’uo und ich bin mir über deine Anfrage bewusst, meine Schwester. […] Wir würden vorschlagen, meine Schwester, dass du in deinem meditativen Zustand die Eigenschaften des Charakters in deiner Geschichte beobachtest und beobachtest, in diesem Zustand der Beobachtung, wie sich der Charakter verhält. Falls du ohne bewussten Eingriff von deiner Seite sehen kannst, wie sich der Charakter weiterhin bewegt und entwickelt, magst du ihn als ein Produkt eines Kontaktes mit deinem unterbewussten Geist betrachten, der dir ein Wesen vermittelt hat, welches existiert. Falls es keine Bewegung oder Entwicklung im meditativen Zustand gibt, magst du die Möglichkeit in Betracht ziehen, dass es ein Geschöpf der bewussten Schöpfung deines Geistes ist.

Gibt es eine weitere Frage?

L: Nein, danke dir, Q’uo.

Quo19SEP2015aus Das Prinzip von Q’uo: 19. September 2015
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Der Suchende macht die Arbeit

Gary: Q’uo, falls der Fragesteller keine Nachfrage hat, habe ich eine Frage, die in Beziehung mit der Hauptfrage steht. In Sitzung 74 von Das Gesetz des Einen sagt Ra: „Das Indigo-Zentrum ist in der Tat höchst wichtig für die Arbeit des Adepten. Es kann jedoch, egal wie kristallisiert, in keinem Ausmaß irgendwelche Ungleichgewichte oder Blockaden in anderen Energiezentren korrigieren. Sie müssen unbedingt der Reihe nach von Rot aufwärts geklärt werden.“

Auf einer Ebene verstehe ich, dass man von der Basis an aufwärts arbeiten muss, und jedes Zentrum klären und ausgleichen, um eine stabile Basis zu erzeugen, von der aus man im Indigo-Strahl arbeitet; auf der anderen Seite ist dieser Gedanke verwirrend für mich, denn so wie scheint, löst das Indigo-Strahl-Bewusstsein die fundamentale Illusion auf. Es löst die Illusion von Trennung auf, es löst die Illusion des individuellen Ichs auf, und diesen Illusionen entspringen all die Blockaden eigentlich: die Blockaden des roten Strahls, orangen Strahls und so weiter. So scheint es mir, dass Indigo-Strahl zum Kern des Problems durchdringt. Deshalb frage ich mich, warum der Indigo-Strahl dann nicht die Blockaden und Unausgeglichenheiten der unteren Strahlen lösen kann. Falls Q’uo dazu sprechen könnte, würde ich es sehr wertschätzen.

(Jim channelt)

Ich bin Q’uo und ich bin mir über deine Frage bewusst, mein Bruder. Der Punkt dieser Antwort von jenen von Ra war, dass kein Energiezentrum die Arbeit für den Suchenden macht. Der Suchende verrichtet die Arbeit, indem er die verschiedenen Qualitäten jedes Energiezentrums verwendet, um der ganzen Reihe von Energiezentren Ausgeglichenheit zu bringen, deshalb verwendet der bewusste, aufmerksame Suchende die Fähigkeit jedes Energiezentrums im Vorgang des Ausgleichens, sodass die Aktivitäten des Tages, die dem Suchenden deutlich gemacht haben, wo Arbeit getan werden sollte, dann durch eine Phase und einen Prozess des Ausgleichens in Meditation verarbeitet werden können. Deswegen macht der Suchende die Arbeit.

Die Reise einer Lebenszeit

[… ] ihr seid der Lenker eurer eigenen Reise, während ihr die Energiezentren untersucht, die von eurer täglichen Runde an Aktivitäten beeinflusst werden.

Schaut dann auf jene, wo Blockaden gefunden werden, versucht, jede Blockade mit ihrem Gegenteil auszugleichen, sodass ihr eine Ebenheit des Flusses finden könnt, wo vorher eine Energie war, die in ihrer Bewegung aufwärts angehalten war, und auf diese Weise mögt ihr feststellen, worauf euer Aufmerksamkeitsfokus gelegt werden sollte.

Es ist die Reise einer Lebenszeit, jedes aufeinanderfolgende Energiezentrum zu deblockieren, sodass sich das weiße Licht des Einen Schöpfers ungehindert durch jedes Energiezentrum bewegt und die Reise über hindurch weiß bleibt.

Empfindet jedoch nicht, dass ihr in irgendeiner Weise versagt habt, falls es eine Färbung eures Lichts gibt, denn dies ist, warum ihr inkarniert seid.

Es ist notwendig, sich im Lernen von verschiedenen Lektionen im Gesamtplan einer Seelenevolution zu betätigen. Und Lektionen werden gelernt, indem man entdeckt, wo es eine Blockade in den übergreifenden Energiemustern eines Individuums gibt, und diese so in den inkarnativen Lebens-Stream hinein programmiert, dass Aufmerksamkeit auf sie gelegt werden kann, und Energien gerichtet, um jedes Zentrum ins Gleichgewicht zu bringen und zu reinigen.

Q’uo vom 19. September 2015

Mit immer mehr Können, Klarheit und Hingabe

chakras-310119Und so würden wir vorschlagen, dass die Frage der Erhöhung der Aktivierung eines Energiezentrums, für werdende Suchende, nicht die einzige Frage ist, die es anzusprechen gilt, sondern vielmehr ist die Beschäftigung im Vorgang des Ausgleichens aller Energiezentren in Beziehung zueinander von gleicher Bedeutung und steigender Wichtigkeit. Dies erfordert immer wieder zurück hinunter zu den niedrigsten zu gehen und sich zurück nach oben zu den höchsten zu bewegen, und zurück nach unten zu gehen und sich wieder nach oben zu bewegen, und zurück nach unten zu gehen, so dass man lernt, dieses Tongedicht zu spielen, welches das Energiesystem ist, mit mehr und mehr Können, und mehr und mehr Klarheit, und mehr und mehr Hingabe daran, der höchste und der beste und der klarste Kanal für die Energien zu sein, deren Vermittlung durch die verschiedenen Ausdrucksformen des Selbst das eigene Privileg ist.

Quo, 19. September 2015

Der Indigostrahl kann überwältigend sein

Im Indigostrahl steht ein großartiges Gefühl der Segnung zur Verfügung. Man kann recht berauscht werden von diesem Gefühl von Segnung. Unter euch Menschen ist es nicht unbekannt, dass ernsthafte spirituell Suchende Erfahrungen erleben, in denen sie zum Indigostrahl durchbrechen und sich von der Pracht der Energie überwältigt fühlen, die es dort zu entdecken gibt. Bei solchen Gelegenheiten findet ihr jene, die empfinden, dass sie sich nun mit der Botschaft auf den Weg machen können, die einzig sie einer strauchelnden Menschheit bringen können.

Aber wir schlagen euch vor, dass wenn dies passiert, ist es oft der Fall, dass eine vorzeitige Schlussfolgerung gezogen wird, mit dem Effekt, dass eine Nachricht einer speziell begrenzten Art die Wahrheit ist, die vermittelt werden soll, und wir würden vorschlagen, dass die Begrenzungen der Nachricht oft die bestimmten Eigenschaften dieses einzelnen Suchenden widerspiegeln, welche Arbeit, die unverrichtet geblieben ist, in den unteren Energiezentren beinhalten.

Q’uo vom 19. September 2015

Die Kraft und die Anwesenheit des Schöpfers

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Der Indigo-Strahl des spirituell Suchenden verkörpert die höchsten Bestrebungen, die dieser Suchende erreichen kann. Der Indigo-Strahl ist der Ort der heiligen Arbeit, die verrichtet wird, indem man die Kraft und die Anwesenheit des Schöpfers anruft; eine Art von ziehender Energie, wenn wir so sagen dürfen, die von oben hinunterreicht und eine Inspiration und eine Einladung für das Hinaufreichen der Energien, die von unten kommen, begründet.

Q’uo, 19. September 2015

 

Voraussetzung für die heiligere Arbeit

Nicht jede Meditation, meine Freunde, wird eine glorreiche sein. Nicht jede Meditation wird eine von reiner Freude sein, aber Vieles der Arbeit, die in Meditation getan wird, deckt den Tisch, sozusagen, für das kommende Festmahl, und wir empfehlen euch die Tätigkeit des Verrichtens der Arbeit, die Voraussetzung ist für die heiligere Arbeit, wie wir sie nennen können, die mit dem blauen Strahl beginnt und sich in den Indigo-Strahl hinein bewegt, wenn sie ihre vollere Höhe erreicht.

Q’uo, 19. September 2015

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Die Arbeit der Erschaffung des Weges zum offenen Herzen

Mit dem offenen Herzen blickt man, zum ersten Mal, mit neuen Augen auf die Schöpfung, mit Augen der Unschuld und Freude. Mit dieser Energie mag man beginnen, einen Sprungbrett-Versuch in die höheren Energiezentren zu machen. Die Gefahr – über die sich einige bewusst geworden sind – eines Versuches, die höheren Energiezentren ohne eine volle Einsetzung[1] des Herzzentrums zu öffnen, liegt darin, dass man eine Polarität einer anderen Art als der gewünschten in diese Zentren hineinträgt, und falls die gewählte Polarität nicht vollständig mit sich selbst übereinstimmt, kann ein Ungleichgewicht von bedeutenden Ausmaßen das Ergebnis sein.

Als eine Konsequenz dieses Gedankens würden wir die Warnung aussprechen, dass es immer gut ist, an der Arbeit zu arbeiten, die einem zu tun gegeben wird, und die Meditation nicht basierend darauf als besser oder schlechter zu beurteilen, wie hoch man empfindet, in der hierarchischen Zusammenstellung von Energien gekommen zu sein. Falls einem die eigene tägliche Zuteilung eine Störung aus dem orangen Strahl gegeben hat, [dann] ist [es] dort, wo es gut ist, seine Anstrengungen zu fokussieren. Falls die Störung den Charakter hat, den man in komplizierten, sozialen Arrangements finden kann, die typisch für Aktivität im dritten – oder gelben – Strahl sind, ist es gut, die eigenen Ausgleichsanstrengungen in diesem Strahl zu konzentrieren. Dadurch verrichtet man die Arbeit der Erschaffung des Weges zum offenen Herzen.

[1] im Original: Investitur

aus Das Prinzip von Q’uo vom 19. September 2015

Die Angst vor Machtverlust erzeugt ein typisches Energiemuster

„Um sicher zu gehen: Es gibt jene innerhalb eurer Dichte, die eine andere Polarität gewählt haben; die Polarität, die das ist, was wir Dienst am Selbst genannt haben. Diejenigen, die auf diese Weise funktionieren, in dem sie in erster Linie dem Selbst dienen, sind jene, die sich vor dem Öffnen des Herzzentrums sträuben, da sie finden, dass es töricht ist, dort zu verweilen, denn es erscheint jenen, die diese Polarität gewählt haben, so, als ob man die Autorität oder die Macht über sein Wesen weggeben würde.

Nun, es mag demjenigen, dessen Sinn von Selbst so ist, so erscheinen, dass es eine Art von rotierendem Muster erzeugt, das sich vom Zentrum des gelben Strahls zurück hinunter zum Zentrum des orangen Strahls bewegt, zurück hoch durch den gelben, und so weiter, und so weiter, und so weiter. Wir pausieren, um euch auf diese Konfiguration aufmerksam zu machen, nicht weil wir empfinden, dass sich jemand innerhalb dieses Kreises der Suche tatsächlich in die Richtung von Dienst am Selbst polarisiert, aber wir stellen fest, dass das Energiemuster, das typisch für diese Konfiguration ist, zu einem gewissen Grad in Vielen, wenn nicht allen, die in eurer Dichte suchen, anhält, und deshalb ist es gut, sich dieses Musters bewusst zu sein, und es ist gut, sich darüber bewusst zu sein, dass dies ein Muster ist, welches man durchdringt, um Zugang zur Öffnung des Herzzentrums zu gewinnen.“

Q’uo vom 19. September 2015

Das Zentrum des grünen Strahls

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Die prinzipielle Anstrengung, die typisch für dritte-Dichte-Meditationsarbeit ist, ist das Öffnen des Herzchakras – oder des grüner-Strahl-Energiezentrums – denn nur wenn dieses Zentrum geöffnet ist, kann Arbeit in den höheren Zentren auf eine Weise verrichtet werden, die die Polarität, die wir Dienst an Anderen genannt haben, widerspiegelt.

Q’uo, 19. September 2015


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