Ein positiver, starker Wille

Fortsetzung und letzter Auszug von Q’uos Botschaft vom 7. November 2015

Q’uo: Ich bin Q’uo, und wir danken dir, mein Bruder. Gibt es eine letzte Frage für diesen Nachmittag?

Gary: Eine kurze, Q’uo: Wie würdet du einen starken Willen für ein positiv polarisiertes Wesen definieren?

Q’uo: Ich bin Q’uo und bin mir über deine Frage bewusst, mein Bruder. Jene positiv polarisierten Wesen, die, sagen wir, einen starken Willen zeigen, sind jene, die in der Lage waren, die Natur ihrer eigenen Seiendheit so zu vergrößern, dass die Positivität anfängt, um einen herum gezeigt zu werden, ganz so, wie die Sonne an einem wolkenlosen Tag. Solche Wesen zeigen am ehesten durch Beispiel anstatt durch Worte, und streben höchstwahrscheinlich danach, in Dienst zu teilen, wenn gebeten, und setzen ihre Reise der Suche am ehesten auf eine einzelgängerische Weise in jeder Ebene ihrer täglichen Anstrengungen fort, sodass es keinen Teil der täglichen Runde von Erfahrung gibt, der nicht von dem profitiert, wonach dieses Wesen innerlich strebt, denn positiv polarisierte spirituell Suchende suchen den Einen, und finden den Einen, überall, denn es gibt nichts als den Einen. Solch ein Wesen wird den Schöpfer sehen und dem Schöpfer die Liebe geben, welche die eigene des Schöpfers ist, die diesem Wesen gegeben wurde und vor und zurück geteilt wird. Für solch ein suchendes Wesen ist die tägliche Runde an Aktivitäten eine fortgesetzte Gelegenheit, die Liebe des Einen Unendlichen Schöpfers zu suchen und zu teilen.

Meine Freundinnen und Freunde, wir sind euch, jedem und jeder Einzelnen von euch, sehr dankbar dafür, dass ihr uns ermöglicht habt, an diesem Nachmittag zu euch zu sprechen. Es ist uns ein großes Privileg gewesen. Wir sehen diesen Kreis der Suche als eine Quelle von großem Licht, das über diese Stätte hinausreicht, in die Bereiche des Metaphysischen hinein, wo sich Viele eines solchen Strebens bewusst sind, und sich mit euch über eure Suche freuen und ihr ihre Energien leihen, vor allem, wenn sie gefragt werden, denn auch sie sind Kräfte des Lichts, die im Weg des Dienstes an Anderen suchen.

Wir möchten, zu dieser Zeit, unseren Abschied von diesem Instrument und dieser Gruppe nehmen. Wir verlassen euch in der Liebe und im Licht des Einen Unendlichen Schöpfers. Wir sind euch bekannt als diejenigen von Q’uo. Adonai, meine Freundinnen und Freunde, Adonai

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Vor Aufdrängung zurückscheuen, Spiegelbild sein … und hoffen

(Fortsetzung aus der Sitzung vom 7. November 2015)

Q’uo: Ich bin Q’uo. Wir danken dir, mein Bruder. Gibt es eine weitere Frage in dieser Gruppe?

Steve:  Q’uo, gibt es den Fall, dass Wille anmaßend wird?

Q’uo: Ich bin Q’uo und bin mir über deine Anfrage bewusst, mein Bruder. Du fragst nach einem interessanten Punkt in diesem Zusammenhang. Dies ist eine Möglichkeit, die nicht oft gesehen wird, die jedoch ihre eigene Realität in jenen Wesen besitzt, die, sagen wir, neben dem, was ihr „die metaphysische Reise der Wahrheitssuche“ nennen mögt, einen Erfolg hatten. Vielleicht gab es einen Erfolg in der materiellen Welt im Erhalten der Objekte, Dinge und Stationen des Respekts und Überflusses, und diese Errungenschaften können das Wesen, das sie erreicht hat, fühlen lassen, dass es, sagen wir, „allmächtig“ ist, sodass die Ausübung des Willens, sagen wir, in dieser Hinsicht das werden kann, was Anderen helfen kann, selbst wenn sie nicht gefragt werden.

In solchen Fällen erkennen wir, dass die erfolgreiche Anwendung von Willen in dem Teil des Geistes, auf den ihr euch als den „Ego-Geist“ bezogen habt, ein falsches Gefühl der Sicherheit und sogar eine, sagen wir, Mission geben kann, dass es andere Wesen auf seinen Erfolg aufmerksam macht, und sie entlang eines ähnlichen Pfades führt. Diese Art von Erfolg ist jedoch in den meisten Fällen nicht das, was in einem 1:1-Sinn weitergegeben werden kann, denn für jeden möglichen Anhänger gibt es die Notwendigkeit, diesen Weg für sich selbst wählen zu können, und wenn man solche Erfolge hatte und sie Anderen gewähren oder aufzwingen möchte, dann wird es Dissonanz zwischen den Zielen jedes Wesens geben, sodass es wenig Erfolg gibt, der von den Anhängern erfahren wird, und nur, sagen wir, das Gefühl, unterwürfig zu sein und unter der Kontrolle eines Anderen zu stehen. In solchen Fällen ist zu hoffen, dass das Wesen, das versucht, seinen Willen einem Anderen aufzudrücken, sich selbst in den Spiegelbildern jener um es herum reflektiert sehen kann, die dazu neigen, vor solch einer machtvollen Aufdrängung des Willens eines Anderen auf sie selbst zurückzuscheuen.

Gibt es eine weitere Frage, mein Bruder?

Steve: Nein, danke dir.

Gemeinsam Suchende finden eher

(Fortsetzung der Antwort zur 1. Nachfrage in der Sitzung vom 7. November 2015)

Die Schwierigkeiten im Suchen und Streben nach dem, was Zweifel zerstreuen kann, werden oft von jenen erlebt, die den bewussten Teil des Weges der Suche nach der Wahrheit, sagen wir, gerade erst betreten haben, und noch nicht entdeckt haben, wie man mit Rückschlägen, den Windungen und Verdrehungen auf dem Pfad umgeht, die zweifelnde Suchende sicherlich finden werden. In solchen Fällen gibt es die Notwendigkeit, die Energien mit Anderen der gleichen Geisteshaltung zu verbinden, denn innerhalb einer Gruppe von suchenden Seelen kann es Ermutigung für junge Suchende geben, so dass sie die Zweifel überwinden, an den Schwierigkeiten vorbeiziehen und ihre eigene Reise der Suche nach ihrer inneren Wahrheit wieder bekräftigen können.

girls-1053151_640Oft wird solcher Zweifel von Anderen, die, sagen wir, weniger Beachtung für den Vorgang der Suche haben, dort platziert, und mag das Wesen auf Arten in Frage stellen, in denen es nicht antworten kann, und nicht ergründen kann, wie es einen Teil seiner eigenen Reise machen kann, wenn die Fragen vom suchenden Wesen entweder nicht richtig verstanden oder nicht richtig thematisiert wurden. Manchmal gibt es die Unterstützung, die eine Gruppe von Gleichgesinnten jenen innerhalb der Gruppe geben kann, die von Zeit zu Zeit in der Ausübung des Willens und der Kontinuität der Suche scheitern mögen. Jene, die bereit sind, zusammen zu suchen, finden eher das, was gesucht wird, und wir empfehlen das Zusammenschließen aller Wesen, die den, sagen wir, Heiligen Gral auf der Reise finden möchten, sodass alle sich gegenseitig Unterstützung geben können.

Dies ist eine Reise, die nicht dafür gedacht ist, sagen wir, vollständig allein unternommen zu werden, auch wenn sie in ihrer eigentlichen Essenz eine einzigartige Reise ist, die niemand für euch unternehmen kann; jene Freundinnen, Freunde und Beigesellte, die auf einer ähnlichen Reise sind, können jedoch eine Unterstützung der Inspiration, oder des Beispiels, leihen, sodass alle innerhalb der Gruppe durch solches Teilen der Liebe des Suchens, der Liebe des Weges, und der Liebe jener innerhalb der Gruppe, unterstützt und gestärkt werden.

Gibt es eine weitere Frage, mein Bruder?

Gary: Zu dieser Frage nicht. Diese Antwort wird mich sicher dazu inspirieren, meinen Willen nicht mehr durch Schwelgen in Selbstzweifel zu zerstreuen. Danke dir.

Das Prinzip von Q’uo vom 7. November 2015


Foto: Dean Moriarty (terimakasih0) @ pixabay

Das Dilemma: Solange man nicht will, bleibt der Wille blockiert

Fragesteller:  Q’uo, du hast umfangreich, erkenntnisreich und, wenn ich das hinzufügen darf, auf schöne Weise zum ersten und dritten Teil der Gruppenfrage gesprochen. Könntest du auch direkt zur zweiten Frage sprechen, die lautet: „Welche Gedanken und Aktivitäten zerstreuen, schwächen und lösen den Willen auf?“

Q’uo: Ich bin Q’uo und bin mir über deine Anfrage bewusst mein Bruder. Wir bitten um Verzeihung dafür, dass wir eure Frage nicht in all ihren Teilen beantwortet haben. Die Qualitäten, die dazu neigen, den Willen zu schwächen, sind jene, die die Fähigkeit eines Wesens schwächen, Entscheidungen auf eine klare und rationale Weise zu treffen, denn wenn ein Wesen findet, dass es Zweifel gibt, der nicht angesprochen sein mag, und der im Vordergrund des Geistes Platz nimmt, dann ist dies eine Qualität, die das schwächt, was ihr den Willen nennt. Ein solcher Wille wird in einem geschwächten Zustand bleiben, bis dem suchenden Wesen Informationen oder Inspirationen zur Verfügung stehen, die besagten Zweifel auflösen oder entfernen können.

Wir finden, dass dies bei den meisten Wesen die Hauptursache dafür ist, dass sie ihren Willen nicht ausüben können, denn wenn es an Informationen mangelt, oder es an dem Wunsch mangelt, Informationen zu finden, dann hat der Wille keine Mittel, um ausgeübt zu werden. Dies begründet, oftmals, eine, wie ihr es nennen würdet, „Abwärtsspirale“ der Entscheidungsfindung und Bewegung des Geist/Körper/Seele-Komplexes entlang der Linie des evolutionären Prozesses, denn oft gibt es eine Schwächung von Information, Schwächung von Verarbeitung von Information, und eine Schwächung des Wunsches, nach Informationen zu suchen, die Zweifel auflösen und die Qualität des Willens wieder beleben können. In einer solchen Situation gibt es dann, was ihr ein Dilemma nennen mögt: Bis man ausreichend reines Verlangen oder Willen generiert hat, um an dieser Blockade des Willens zu arbeiten, bleibt der Wille blockiert.

Der Wandel vom kleinen Selbst zum Mit-Schöpfer

Meine Freundinnen und Freunde, wir können euch sagen, dass das, was sich in eurer Person als Verlangen ankündigt, flexibel genug ist, um umgewandelt werden zu können, wenn ihm die Gelegenheit geben wird, seinen Ausdruck in immer höheren Ausführungsarten zu finden. Deswegen ist es gut, zu begehren, zu dienen; und es ist sogar noch besser, diesem „Verlangen zu dienen“ zu ermöglichen, im Prozess des Übens der Aktivität des Dienens transformiert zu werden. Es ist gut, einen Plan zu haben, aber es ist besser, diesem Plan zu erlauben, sich selbst neu zu formen, wenn die Realisierung erreicht wird, dass es für ihn vielleicht einen klareren Ausdrucksmodus gibt, dass es für ihn vielleicht eine wahrere Übereinstimmung mit dem Willen gibt, der sich, sogar während ihr über die Angelegenheit nachdenkt, im Prozess der eigenen Neuformulierung befindet.

Und auf diese Weise, kann man herausfinden, dass das Selbst nicht so sehr das Bedürfnis empfindet, verteidigt zu werden. Das Selbst empfindet nicht so sehr das Gefühl, dass es auf sich selbst begrenzt ist. Das Selbst empfindet nicht so sehr, dass der Wille, den es ausdrückt, ihm allein gehört. Es ist ein Wille, der als der Wille des Schöpfers gesehen werden kann. Aber wer ist der Schöpfer? Wer ist der Schöpfer, außer der Eine, der hier und jetzt schöpfen würde, und hier und jetzt findet man, dass, um zu schöpfen, der Schöpfer die Mitarbeit dieses kleinen Selbst benötigt: dieses kleine System von Wünschen und Absichten und, ja, Zweifeln und Bedenken, die das Ich immer „mein Selbst“ genannt hat. Und so geht der großartige Vorgang der spirituellen Evolution weiter, meine Freundinnen und Freunde, wenn das kleine Selbst ein wenig weniger sich selbst wird, und ein wenig mehr schöpferisch, Tag für Tag, Anstrengung auf Anstrengung, gute Absicht auf gute Absicht, Hoffnung auf Hoffnung, und Freude auf Freude.

Wir sind jene von Q’uo, und wir haben es genossen, an diesem Herbsttag bei euch zu sein. Wir danken euch dafür, dass ihr unseren Worten zugehört habt, und verlassen dieses Instrument zu diesem Zeitpunkt in der Liebe und im Licht des Einen Unendlichen Schöpfers, und kehren zu demjenigen zurück, der als Jim bekannt ist, um herauszufinden, ob es noch Fragen in den Gedanken der Anwesenden gibt. Adonai, meine Freundinnen und Freunde, Adonai.

Q’uo vom 7. November 2015

Verlangen mit dem wahren Selbst in Einklang bringen

Ein Begehren ist einfach Leben, das sich selbst in eurer eigenen Person ankündigt. Und Leben ist vielfältig und kann recht zufällig in seinen Ausdrucksformen sein. Es kann die ganze Reise von Angst zu Freude und wieder zurück in einem Herzschlag machen; und die Praxis jener, die Erfahrung darin gewonnen haben, mit der Lebenskraft umzugehen, und mit dem vagabundierenden Freund umzugehen, den man „Verlangen“ nennt, ist zu lernen, ihm Gelegenheiten für Selbst-Ausdruck zu geben, die eine bessere Aussicht darauf haben, mit anderen Möglichkeiten des Selbst-Ausdrucks in Übereinstimmung gebracht zu werden, die immer mehr dazu führen, ein Selbst auszudrücken, welches „das Selbst“ ist, von dem ihr lernt, dass ihr es wirklich seid. Auf das, was ihr wirklich seid, kann gelegentlich ein Blick durch den Nebel von Katalyst erhascht werden, durch die Nebel der verstreuten und zufälligen Energien, von denen man auf täglicher Basis umgeben ist, denn aus diesen Nebeln heraus kann, zuerst schimmernd, aber klarer, wenn ihr voranschreitet, ein Gefühl dafür erscheinen, wer ihr im Begriff seid zu werden, ein Gefühl für das, was euch ruft, um das zu werden, von dem ihr fühlt, dass ihr es wirklich seid.

Q’uo vom 7. November 2015

Begehren, um immer klarer zu begehren

In der Tat, wer ist es? „Ich bin es, “ müsst ihr euch zuflüstern, „ich bin es, ich bin es, der begehrt,“ aber ich bin es, der begehrt, immer klarer zu begehren. Ich bin es, der begehrt, in Übereinstimmung mit einem Verlangen zu begehren, das ich gutheiße. Und ihr könntet fragen: „Was ist in diesen Prozess eines Wertes eingegangen, den ich umarme, um anzuerkennen, welche Verlangen ich stärken möchte, und welchen Verlangen ich erlauben möchte, ihren Weg in einen Zustand hinein zu finden, in dem sie verzehrt und aufgebraucht wurden?“ Wir drücken diese Angelegenheit so aus, um euch vorzuschlagen, dass wir es nicht hilfreich finden, den Wert, den ihr in euch selbst erkannt habt, zu verwenden, um den Wert, an dem ihr euren Willen ausgerichtet habt, dafür zu verwenden, um jene Begehren harsch zu verurteilen, von denen ihr entschieden habt, dass ihr sie nicht fördern möchtet.

Das Prinzip von Q’uo, 7. November 2015

Manche Begehren kann man kaum gutheißen

Und so, meine Freundinnen und Freunde, nehmt ihr durch die Lebenserfahrung wahr, mit mal einem Sinn von starkem Zweck und klarer Richtung, und mal einem Sinn von völliger Verwirrung und Verlust des Selbst. Dies ist die Bestimmung der verschleierten Erfahrung von dritter Dichte. Ihr wisst nicht, wer ihr seid, aber schlagt euch wacker in der Unternehmung, dies herauszufinden. Ihr wisst sehr oft nicht, was ihr begehrt, aber schlagt euch wacker in dem Unterfangen, es herauszufinden. Und manchmal wird es so scheinen, dass das Begehren, das ihr im Inneren entdeckt, eines ist, das man kaum gutheißen kann. Wer ist das, der dieses Begehren so entschieden ablehnt, das es dennoch als sein eigenes besitzen muss? Wer ist das, der lernen muss, anzuerkennen, dass man selbst Begehren hat, von denen man sich vielleicht wünscht, dass man sie nicht hätte? Wer ist es, der sogar gegen das Samenkorn von Begehren begehren kann und sich als Ergebnis in eine recht schöne Bretzel verwickelt wiederfindet?

Das Prinzip von Q’uo
gechannelt von L/L Research (Kentucky)
am 7. November 2015

Wille und Verlangen: eins und auch zwei

Diese Übungen, sagen wir, müssen integriert werden, und können es, im Laufe einer Lebenserfahrung und in kleinen Schritten. Deshalb, während es wahr sein könnte, dass man von diesem oder jenem Individuum, oder dieser oder jener bestimmten Situation, nur eine partielle[1] oder verzerrte Spiegelung des Dienstes, den man anbietet, bekommt, kann diese Voreingenommenheit[2] als ein Geschenk an sich gesehen werden – kann als ein Element gesehen werden, im Prozess des Lernens, das wahre Selbst zu entdecken; des Lernens, das Selbst zu entdecken, das wahrlich will; des Lernens, das Selbst zu entdecken, das wahrlich begehrt. Während wir also in einem allgemeinen Sinn sagen können, das Wille und Verlangen, wenn richtig gesehen, zu einem einzigen Phänomen zusammenlaufen, stellt sich sehr oft heraus, dass sie überhaupt nicht in Übereinstimmung sind, und dass die zwei Momente oder zwei Elemente nach dieser Art von Heilung schreien, sozusagen, die stattfinden kann, wenn sie in Übereinstimmung gebracht werden. Der Wille wird gestärkt, wenn er sich durch Verlangen gefüttert fühlt. Verlangen wird begradigt[3], wenn es sich mit dem Willen in Verbindung gebracht fühlt. Der Wille und das Verlangen sind nicht zwei Dinge, sondern eins. Dieses Eine, ist jedoch auch zwei.

Q’uo am 7. November 2015

[1] Im Original „partial“, was „teilweise“, aber auch „parteiisch“ bedeuten kann.

[2] Im Original partiality“: auch Befangenheit, Vorurteil, Parteilichkeit

[3] Im Original: „straightened“ (auch „ausgerichtet“)

Wenn’s nicht weitergeht, den eigenen Weg gehen

Wiederum, schlagen wir an diesem Punkt vor, dass ein Schritt zurück oder ein strategischer Rückzug höchst nützlich ist; dass während dieser kleinen Akte der Meditation, die eure Tage besäen können, um Hilfe gerufen werden kann, mit dem Ziel, das Selbst neu zu sammeln und einen neuen Plan zu machen, sozusagen. Es ist nicht immer eine günstige Gelegenheit, um mit irgendeinem Plan weiterzumachen, den man kurz entschlossen umsetzen könnte, in welchem Fall es einfach ratsam ist, dass ihr euren eigenen Weg geht.

Wir finden, meine Freundinnen und Freunde, dass es sehr üblich unter euch Menschen ist, dass Gemüter hin und hergerissen sind; dass sie von einer Sache angezogen werden, dann einer anderen, und dass es eine solche Verwechslung von Verantwortlichkeiten, von Pflichten, von Rufen nach Dienst dieser oder jener Art gibt, dass man kaum weiß, wie man in einer klaren und ganzheitlichen[1] Weise weitermachen soll. Die Verwirrung selbst jedoch hat insofern einen gewissen Wert, als dass sie eine Verwirrung, die von eurem eigenen, tieferen Wesen zur Oberfläche eurer Lebenserfahrung hochgekommen ist, und das Üben des Ordnens der Möglichkeiten von Dienst, das Üben des Ordnens der individuellen Verlangen und der individuellen Handlungen des Willens, die mit diesen Verlangen verkuppelt werden können, reflektiert.

von Q’uo, am 7. November 2015

[1] Im Original: integrated – auch: integriert