Wer Gruppenregeln missachtet, benötigt vielleicht eine Auszeit

Botschaft vom 5. Dezember 2015 (Teil 9)

(Empfangen von Jim)

Ich bin Q’uo und bin wieder bei diesem Instrument. Zu dieser Zeit würden wir gern fragen, ob es weitere Fragen geben könnte, die jene, die in diesem Kreis anwesend sind, für uns haben könnten.

Austin: Ich habe eine, Q’uo. Es mag Zeiten geben, in denen wir uns wünschen, einem größeren Wohl zu dienen, aber in diesem Handeln auf eine Weise Einfluss auf Andere ausüben, die sie nicht als Dienst betrachten. Ein Beispiel könnte sein, ein Individuum, welches auf eine Weise handeln mag, die für eine Gruppe schädlich oder zerstörend ist, zu entfernen. Gibt es einen Weg, sich diesen Situationen in einer positiven Polarität zu nähern?

Ich bin Q’uo und bin mir über deine Anfrage bewusst, mein Bruder. In all solchen Gruppensituationen gibt es ein Gruppenbewusstsein, welches jeder innerhalb der Gruppe hoffentlich auf solch eine Weise identifizieren wird, dass es möglich sein würde, zu erklären, dass es gewisse Situationen und Umstände gibt, von denen erwartet wird, dass sie eingehalten werden, wenn an einer solchen Gruppe teilgenommen wird. Dies wäre den Voraussetzungen für jede Gruppe sehr ähnlich, die potenziellen Mitgliedern präsentiert werden würden. Falls dies im Prozess der Gruppenbildung und Annahme neuer Mitglieder verstanden wird, dann wäre es möglich, jedem Mitglied, das nicht in der Lage war, die Notwendigkeiten auszudrücken, die, sagen wir, Arten von Ausführung oder Verhalten, die von jedem Gruppenmitglied notwendig sind, dann könnte, in einer liebenden Weise, vorgeschlagen werden, dass das Wesen eine Pause macht.

Wir würden vorschlagen, dass dies eine – so wir haben es gehört, bevor die Sitzung begann – eine „Auszeit“, sagen wir, ist, sodass auf Seiten desjenigen, der gebeten wird, die Auszeit zu nehmen, nachgedacht werden kann, um die Beziehung mit der Gruppe und den Wunsch, in der Gruppe zu sein, neu zu einzuschätzen; denn falls von allen, die in eine solche Gruppensituation eintreten, gut verstanden wird, dass es Voraussetzungen für das Teilnehmen in der Gruppe gibt, dann wäre es für jene, die nicht in der Lage waren, sagen wir, solche Voraussetzungen einzuhalten, keine Überraschung gebeten zu werden, die Auszeit zu nehmen.  

Gibt es eine weitere Anfrage, mein Bruder?

Austin: Nein, danke dir.

Ich bin Q’uo und wir danken dir, mein Bruder, für deine Anfrage. Gibt es eine weitere Anfrage zu dieser Zeit?

Überholten Gefahrensehern eine Stimme geben, bis sie sie nicht mehr brauchen

Fortsetzung der Botschaft vom 21. November 2015

Solch eine besitz[ergreif]ende Energie, falls wir sie so nennen dürfen, wird sehr wahrscheinlich Widerstand aufbauen, wenn sie gebeten wird, diese Domäne freizugeben, die sie nun so lange sorgfältig gehütet hat, und sie ist recht fähig, sich auf Weisen zu verhalten, die anti-sozial sind, auf Weisen, die kontraproduktiv sind, anscheinend, für das Gesamtwohl des Organismus. Sie ist gut in der Lage, Gefahrensignale auszusenden und zu versuchen, das größere Selbst davon zu überzeugen, dass, in diesem Bereich zu ändern, was das größere Selbst bereits zu ändern beschlossen hat, in Wirklichkeit sehr gefährlich sein würde, nicht nur für das Selbst, sondern für vielleicht Andere um es herum, und für das soziale Leben als ein Ganzes.

In der Tat, was immer für ein Gelegenheitsziel in Verteidigung dieses kleinen Zuständigkeitsbereichs aufgerufen werden mag, den diese kleine Schwarzwasser-Energie des Selbst zu verteidigen beschlossen hat, sie kann als vital für gar das Überleben angesehen werden, kann als notwendig projiziert werden für das zukünftige Wohlergehen des Organismus. Und sie kann einen Zustand erzeugen, in dem eines von zwei Dingen möglich erscheint.

Zunächst, mag man diesen Anteil des Selbst, der förmlich nach Bestätigung schreit, ablehnen und ihn, sozusagen, auf dem Altar von Fortschritt opfern.

Der zweite Weg liegt darin, diesen Teil des Selbst, der nach Akzeptanz schreit, zu akzeptieren, und ihm die Stimme zu erlauben, von der er empfindet, dass er sie braucht, bis zu solchen Zeiten, wenn es ihm ermöglicht ist, zu verstehen, dass er selbst nicht gefährdet ist durch die Veränderungen, die vorgeschlagen werden, und die, tatsächlich, zu dem Punkt fortgeschritten sind, wo sie nun unvermeidlich sind.