Der Wandel vom kleinen Selbst zum Mit-Schöpfer

Meine Freundinnen und Freunde, wir können euch sagen, dass das, was sich in eurer Person als Verlangen ankündigt, flexibel genug ist, um umgewandelt werden zu können, wenn ihm die Gelegenheit geben wird, seinen Ausdruck in immer höheren Ausführungsarten zu finden. Deswegen ist es gut, zu begehren, zu dienen; und es ist sogar noch besser, diesem „Verlangen zu dienen“ zu ermöglichen, im Prozess des Übens der Aktivität des Dienens transformiert zu werden. Es ist gut, einen Plan zu haben, aber es ist besser, diesem Plan zu erlauben, sich selbst neu zu formen, wenn die Realisierung erreicht wird, dass es für ihn vielleicht einen klareren Ausdrucksmodus gibt, dass es für ihn vielleicht eine wahrere Übereinstimmung mit dem Willen gibt, der sich, sogar während ihr über die Angelegenheit nachdenkt, im Prozess der eigenen Neuformulierung befindet.

Und auf diese Weise, kann man herausfinden, dass das Selbst nicht so sehr das Bedürfnis empfindet, verteidigt zu werden. Das Selbst empfindet nicht so sehr das Gefühl, dass es auf sich selbst begrenzt ist. Das Selbst empfindet nicht so sehr, dass der Wille, den es ausdrückt, ihm allein gehört. Es ist ein Wille, der als der Wille des Schöpfers gesehen werden kann. Aber wer ist der Schöpfer? Wer ist der Schöpfer, außer der Eine, der hier und jetzt schöpfen würde, und hier und jetzt findet man, dass, um zu schöpfen, der Schöpfer die Mitarbeit dieses kleinen Selbst benötigt: dieses kleine System von Wünschen und Absichten und, ja, Zweifeln und Bedenken, die das Ich immer „mein Selbst“ genannt hat. Und so geht der großartige Vorgang der spirituellen Evolution weiter, meine Freundinnen und Freunde, wenn das kleine Selbst ein wenig weniger sich selbst wird, und ein wenig mehr schöpferisch, Tag für Tag, Anstrengung auf Anstrengung, gute Absicht auf gute Absicht, Hoffnung auf Hoffnung, und Freude auf Freude.

Wir sind jene von Q’uo, und wir haben es genossen, an diesem Herbsttag bei euch zu sein. Wir danken euch dafür, dass ihr unseren Worten zugehört habt, und verlassen dieses Instrument zu diesem Zeitpunkt in der Liebe und im Licht des Einen Unendlichen Schöpfers, und kehren zu demjenigen zurück, der als Jim bekannt ist, um herauszufinden, ob es noch Fragen in den Gedanken der Anwesenden gibt. Adonai, meine Freundinnen und Freunde, Adonai.

Q’uo vom 7. November 2015

Vom Geist der Welt zum Geist des Herzens (II)

Dies ist Fortsetzung von Teil I der Botschaft vom 17. Oktober 2015

(empfangen von Steve)

Ich bin Q’uo und bin mit diesem Instrument. Der gesellschaftliche Komplex, an dem ihr alle teilnehmt, trägt eine komplexe Zusammenstellungen von Erwartungen mit sich, die, wie wir vorgeschlagen haben, sehr häufig nicht genau zum Prozess des Aufmachens zur größeren Erfahrung passt, die jedes Einzelwesen als ein Bedürfnis und einen Wunsch auf einer Ebene des Wesens empfindet. Die vorherrschende, sagen wir, Lücke, zwischen der Welt, wie sie heutzutage normativ dem aspirierenden Selbst gegenüber repräsentiert wird, und der Welt, wie sie als von irgendwoher tief innerhalb des aspirierenden Selbstes rufend empfunden wird, ist eine Lücke, die durch viele Dinge gespeist wird, die auf viele Weisen ausgedrückt werden, und die durch eine große Vielzahl von Faktoren eine Lücke gehalten wird.

Von diesen Faktoren würden wir Aufmerksamkeit auf zwei hauptsächliche Rufe richten: Die der einen Art – die von dem her kommt, was man Werturteile nennen könnte, welche zu Sedimenten in eurem Sozialkomplex geworden sind – ergeben ein striktes Set an Voraussetzungen, die auf eine solche Weise vor jedes individuelle Selbst gehalten werden, dass vom Selbst erwartet wird, mit einem Muster von Selbstheit, das bereits in Platz ist, konform zu gehen, um würdig zu sein.

Während dies passiert, ist dieses Muster von Selbstheit praktisch nie perfekt passend für irgendein individuelles Selbst, und als Ergebnis empfindet jedes individuelle Wesen, fast ohne Ausnahme, in irgendeiner Ecke seines Wesens, dass es gescheitert ist, dass es unwürdig ist. Wenn dieses Urteil schwer auf dem Selbst liegt, lässt dies diese, sozusagen, feine Membrane, welche die Haut des embryonischen Selbst konstituiert, sich zusammenziehen, nach innen zurückziehen und in einen kleinen Knoten verzurren. In diesem Zustand findet das embryonische Selbst sich selbst eingeschlossen in einem Herz-Zentrum vor, das kein Zentrum ist, und das sich selbst nicht als Herz ausdrücken kann. Es gibt, allerdings, Hinterlassenschaften, Spuren, Überbleibsel von Urteilen, und Fragmente von Urteilen, und Gefühle von Unangemessenheit, die von einer Erfahrung zur nächsten anhalten, und sich über Zeit ansammeln, um sehr oft eine recht starre Kruste zu bilden.

Das embryonische Selbst findet einen gewissen Grad an Sicherheit, wenn es sich hinter dieser Kruste versteckt, fühlt sich aber gleichzeitig durch sie gefangen. Jede Erfahrung, in der das Urteil der Welt hineingenommen und gegen das Selbst gehalten wird, lässt diese Kruste fester werden, spröder werden, einsperrender werden für das Selbst, das es vorziehen würde, sich selbst frei von Urteil zu empfinden, frei von dieser Art von fordernder Erwartung, welche die Welt ihm kontinuierlich aufzuerlegen scheint.

Dieses eingesperrte Selbst ist jedoch nicht ohne eigene Mittel. Immer wieder wird es eine Anstrengung machen, immer wieder wird es versuchen, jene kleinen Öffnungen in dieser Verkrustung um es herum zu finden, die ihm Leben geben, und die das Licht der Welt so gleichmäßig hineinfließen lassen, wie das innere Licht des Selbst nach außen zu fließen beginnt. Mit jeder zusätzlichen Handlung der Akzeptanz von Selbst durch Selbst beginnt die Kruste, sich auszudünnen, sodass im Laufe der Zeit, wenn dieser Prozess bewusst bekräftigt wird, die Kruste irgendwann dünn genug werden kann, dass sie das Herz nicht länger in einem beengten Raum halten kann, und dem Herz erlaubt wird, sich auszudehnen und die Welt mit seiner Liebe zu informieren. Wenn das Herz in Liebe hinausreicht zur Welt, wird die Welt, liebevoll, als Liebe zurückgespiegelt, und dann fängt das Herz an, das Lied zu singen, das sozusagen seine Muttersprache ist.

(Fortsetzung folgt)


Die vollständige Botschaft steht in verschiedenen Formaten zur Verfügung:

gratis online in der L/L Research-Transkriptions-Bibliothek:   Englisch (Original)   Übersetzungen: Deutsch   Französisch

als einzelne Sitzung: kindle Ebook   Taschenbuch (mit Index)

in der Jahres-Sammlung 2015 Das Prinzip von Q’uo, Bündnisbotschaften 2015 als kindle Ebook und Taschenbuch (mit Index)

Vom Geist der Welt zum Geist des Herzens

L/L Research ist eine spirituelle Gruppe aus Louisville in Kentucky, die unter diesem Namen seit 1972, in ihren Anfängen durch Don Elkins aber bereits seit 1958 das Experiment verfolgt, telepathisch empfangene Botschaften positiver außerirdischer Bevölkerungen auszusprechen und auf Tonband aufzunehmen. Auf diese Weise wird seit mehreren Jahrzehnten ein transdimensionaler Kontakt aufrecht erhalten, und die daraus gewonnenen Informationen öffentlich zur Verfügung gestellt.

Das Prinzip von Q’uo ist eine Verbindung aus drei planetaren Bevölkerungen der vierten, fünften und sechsten Dichtestufe, wobei über längere Zeiträume hinweg die „Positionen“ verschieden besetzt sein können. So hat als vierte Dichte-Bevölkerung von Beginn des Q’uo-Kontakts (1985) an Hatonn gesprochen. In 2017 hat Laitos diese Rolle übernommen. Latwii übernimmt seit jeher die Rolle der Kommunikation und ist ein sozialer Erinnerungskomplex der fünften Dichte. Als sechste Dichte-Bevölkerung ist auch Ra am Prinzip von Q’uo beteiligt.

In der hier und in den folgenden Beiträgen vorgestellten Botschaft von Q’uo geht es um die Frage, wie wir den hauptsächlichen Konzentrationspunkt unseres Bewusstseins in sowohl seinen physischen als auch metaphysischen Aspekten vom „Geist der Welt“ zum „Geist des Herzens“ verlagern. Sie wurde am 17. Oktober 2015 im Rahmen einer offenen Samstagsmeditation übermittelt und auf Tonband aufgenommen. Die vollständige Transkription dieser Botschaft steht in mehreren Sprachen kostenlos online in der L/L Research-Bibliothek zur Verfügung: englisches Original   Übersetzungen: Deutsch Französisch

Die deutsche Übersetzung dieser Botschaft steht auch als kindle Ebook und Taschenbuch zur Verfügung. Sie ist auch in der Sammlung Bündnisbotschaften 2015 enthalten.

Hier nun einige Auszüge aus dieser Botschaft von Q’uo:

Samstagsmeditation, 17. Oktober 2015

Gruppenfrage: Früher [einmal] haben jene von Q’uo die Unterscheidung aufgemacht zwischen dem „Geist der Welt“ und dem „Geist des Herzens“. Q’uo beschreibt den „Geist der Welt“ als den analytischen, urteilenden Geist, zu dessen fast ausschließlicher Verwendung wir konditioniert wurden. Sie (Q’uo) beschreiben, dass der „Geist des Herzens“ ein Bewusstsein der Liebe ist.

Heute stehen Informationen aus verschiedenen Feldern zur Verfügung, die Q’uos Gedanken bekräftigen und sagen, dass das physische Herz viel mehr ist als eine Pumpe. Es ist auch ein spezialisiertes Gehirn mit endokrinen elektromagnetischen und neurologischen Wahrnehmungsfunktionen.

Wir würden gerne tiefer in diese Informationen vordringen, die Q’uo schon (mit uns) geteilt hat, um uns dabei zu unterstützen, unsere Herzen zu öffnen, indem wir fragen, wie wir den hauptsächlichen Konzentrationspunkt unseres Bewusstseins vom Geist der Welt zum Geist des Herzens verlagern, in sowohl seinen physischen als auch metaphysischen Aspekten, und dem computerähnlichen Gehirn eine Rolle zuteilen, die seinem Design, so wie es scheint, besser entspricht, der Rolle eines Gehilfen.

(empfangen von Jim)

Q’uo: Ich bin Q’uo und wir grüßen jeden von euch in Liebe und in Licht durch dieses Instrument. Es ist unser großes Privileg und Vergnügen, heute Nachmittag zu euch sprechen zu können. Wir würden euch, wie immer, bitten, euer Unterscheidungsvermögen zu verwenden, wenn ihr unseren Worten zuhört, und sicher zu sein, dass ihr nur jene annehmt, mit denen ihr euch wohlfühlt, denn wir würden uns nicht wünschen, irgendein Hindernis auf euren Weg zu setzen. Wir danken euch für diesen Gefallen, meine Freundinnen und Freunde.

Heute habt ihr über den Unterschied zwischen dem “Geist der Welt” und dem Geist und dem Funktionieren des Herzens gefragt, und wie man den Zugang zum “Geist des Herzens” finden und sich der erweiterten Funktionsweise dieses speziellen Organs eures körperlichen Vehikels bewusst werden kann. Wir sind höchst erfreut, diese Frage anzusprechen und werden beginnen, indem wir vorschlagen, dass für die Meisten von euch das Wesen des Geistes der Welt recht wohl bekannt ist, den jeder von euch ist mit diesem Geist, sagen wir, „inkulturiert“ worden, denn er ist das Mittel, mit dem Wesen eurer verschiedenen Länder, Städte und Regionen mit den Erwartungen an ein wachsendes Wesen innerhalb eurer Kultur vertraut gemacht wird – oder, für diesen Punkt, jeder Kultur, meine Freunde. Dies ist das Mittel, mit dem der Massengeist der Bevölkerung eurer Kultur an jede folgende Generation weitergereicht wird, so dass der ganzen Kultur eine gewisse Art von Ordnung zur Verfügung steht, deren Erwartungen besonders durch jene, die euch am nächsten stehen, übermittelt werden, welche eure elterlichen Wesen, eure Lehrerinnen und Lehrer, Freundinnen und Freunde, Nachbarn und so weiter sind. Heutzutage und in diesem Zeitalter wird dies recht erfolgreich durch die erhöhte Verwendung von elektronischen Medien erreicht, welche sicherstellen, dass die Botschaft der Gleichförmigkeit, sagen wir, weit verbreitet wird, und in den Geistkomplex aufgenommen wird, welcher durch das körperliche Gehirn verarbeitet wird.

Auf diese Weise beginnt jedes Lebewesen die physische Inkarnation aus den grundlegenden Elementen des Prozesses, einer von Vielen zu werden, heraus, die betrachtet werden können, um die Zutaten zu verstehen, die notwendig sind, um innerhalb der verschiedenen Segmente eurer Kultur akzeptiert zu werden. Und so kann man verschiedene Gelegenheiten für Bildung und Sozialisierung, die berufliche Tätigkeit und das Verdienen von Mitteln, um damit die wachsende Familie zu unterstützen, nutzen. Dieser Vorgang ist (eigentlich) zyklisch gemeint und sollte sich mit der Nachwuchserzeugung jeder Generation verbessern. Dies, wie ihr euch wohl bewusst seid, ist die Dynamik des Geistes, welches für ein Lebewesen, das auf einem anderen Weg fortschreiten möchte, einigen, sagen wir, Widerstand verursacht. Denn jedes Wesen – wenn auch gut vorbereitet, um die kulturellen Einstellungen zu verfolgen – ist auch das, sagen wir, Saatbeet, in dem die individuelle Identität wächst, die nach Ausdruck in vielen verschiedenen Mitteln sucht. Das eigene Ich findet die kulturellen Voreinstellungen gelegentlich schwierig, wenn nicht eine Last, wenn diese individuelle Identität Ausdrucksfacetten annimmt, die im Allgemeinen von der größeren Kultur, oder vielleicht sogar der kleineren Kultur der Familie und des Freundeskreises, nicht verstanden werden. Jeder hat in seinem Herzen den, sagen wir, Wunsch, das zu verfolgen, was ihr den „Weg der Suchenden“ nennen mögt, den Wunsch, mehr darüber zu wissen, was die Bedeutung des Lebens ist, die Fragen nach dem Warum und Wofür, welche nicht übermäßig vom Geist der Welt behandelt werden. Dies ist, wo der Geist und die Funktionsweise des Herzens höchst wichtig ist.

Zu diesem Zeitpunkt werden wir diesen Kontakt an denjenigen übertragen, der als Steve bekannt ist. Wir sind jene von Q’uo. […]