Dienen: ein sehr großes Wort

Nun, “Dienen” ist, was ihr ein „sehr großes Wort“ nennen mögt, denn es ist eine Funktion, die ernsthaft unternommen wird; sie ist voller Absicht, aber Absicht ist nicht immer von einer Beschreibung. Absicht kann versteckte Durchgänge haben, sagen wir, und sie kann falsche Gesichter haben. Und deshalb ist es nützlich, wenn ihr danach strebt, Anderen um euch herum zu dienen, und von Hilfe zu sein, dass ihr euch zwei Fragen stellt: Die erste und unmittelbarste Frage ist: „Wer bin ich, der danach strebt, zu dienen?“ und die zweite Frage ist „Wer ist das, dem gegenüber mein Dienst angeboten wird?“

Zwei Elemente zusammenbringen, um den Ruf zu erfüllen

Meine Freundinnen und Freunde, wir müssen euch sagen, dass die Antwort auf beide Fragen weitgehend verborgen sein würde, deshalb müsst ihr euren Weg mit einer Hoffnung und einem Gebet finden, sozusagen, darüber, wer ihr eigentlich als der Vermittler des Dienstes seid, und wer eigentlich der Empfänger ist. Nur wenn diese zwei Elemente zusammengebracht werden, hat man Dienst tatsächlich bewirkt – nur wenn diese zwei Elemente zusammengebracht werden, erreichen wir die Erfüllung des Rufes, den der Dienst repräsentiert, aber es ist ein Rufen, das immer und immer wieder der Quelle zuhören muss, um sich selbst in der Absicht zu erneuern, die hervorkommt. Auf diese Weise kann es der Fall sein, dass die Natur des Dienstes sogar allein durch das Anbieten dieses Dienstes transformiert wird.

Das Prinzip von Q’uo vom 7.  November 2015