Der Wandel vom kleinen Selbst zum Mit-Schöpfer

Meine Freundinnen und Freunde, wir können euch sagen, dass das, was sich in eurer Person als Verlangen ankündigt, flexibel genug ist, um umgewandelt werden zu können, wenn ihm die Gelegenheit geben wird, seinen Ausdruck in immer höheren Ausführungsarten zu finden. Deswegen ist es gut, zu begehren, zu dienen; und es ist sogar noch besser, diesem „Verlangen zu dienen“ zu ermöglichen, im Prozess des Übens der Aktivität des Dienens transformiert zu werden. Es ist gut, einen Plan zu haben, aber es ist besser, diesem Plan zu erlauben, sich selbst neu zu formen, wenn die Realisierung erreicht wird, dass es für ihn vielleicht einen klareren Ausdrucksmodus gibt, dass es für ihn vielleicht eine wahrere Übereinstimmung mit dem Willen gibt, der sich, sogar während ihr über die Angelegenheit nachdenkt, im Prozess der eigenen Neuformulierung befindet.

Und auf diese Weise, kann man herausfinden, dass das Selbst nicht so sehr das Bedürfnis empfindet, verteidigt zu werden. Das Selbst empfindet nicht so sehr das Gefühl, dass es auf sich selbst begrenzt ist. Das Selbst empfindet nicht so sehr, dass der Wille, den es ausdrückt, ihm allein gehört. Es ist ein Wille, der als der Wille des Schöpfers gesehen werden kann. Aber wer ist der Schöpfer? Wer ist der Schöpfer, außer der Eine, der hier und jetzt schöpfen würde, und hier und jetzt findet man, dass, um zu schöpfen, der Schöpfer die Mitarbeit dieses kleinen Selbst benötigt: dieses kleine System von Wünschen und Absichten und, ja, Zweifeln und Bedenken, die das Ich immer „mein Selbst“ genannt hat. Und so geht der großartige Vorgang der spirituellen Evolution weiter, meine Freundinnen und Freunde, wenn das kleine Selbst ein wenig weniger sich selbst wird, und ein wenig mehr schöpferisch, Tag für Tag, Anstrengung auf Anstrengung, gute Absicht auf gute Absicht, Hoffnung auf Hoffnung, und Freude auf Freude.

Wir sind jene von Q’uo, und wir haben es genossen, an diesem Herbsttag bei euch zu sein. Wir danken euch dafür, dass ihr unseren Worten zugehört habt, und verlassen dieses Instrument zu diesem Zeitpunkt in der Liebe und im Licht des Einen Unendlichen Schöpfers, und kehren zu demjenigen zurück, der als Jim bekannt ist, um herauszufinden, ob es noch Fragen in den Gedanken der Anwesenden gibt. Adonai, meine Freundinnen und Freunde, Adonai.

Q’uo vom 7. November 2015

Mit immer mehr Können, Klarheit und Hingabe

chakras-310119Und so würden wir vorschlagen, dass die Frage der Erhöhung der Aktivierung eines Energiezentrums, für werdende Suchende, nicht die einzige Frage ist, die es anzusprechen gilt, sondern vielmehr ist die Beschäftigung im Vorgang des Ausgleichens aller Energiezentren in Beziehung zueinander von gleicher Bedeutung und steigender Wichtigkeit. Dies erfordert immer wieder zurück hinunter zu den niedrigsten zu gehen und sich zurück nach oben zu den höchsten zu bewegen, und zurück nach unten zu gehen und sich wieder nach oben zu bewegen, und zurück nach unten zu gehen, so dass man lernt, dieses Tongedicht zu spielen, welches das Energiesystem ist, mit mehr und mehr Können, und mehr und mehr Klarheit, und mehr und mehr Hingabe daran, der höchste und der beste und der klarste Kanal für die Energien zu sein, deren Vermittlung durch die verschiedenen Ausdrucksformen des Selbst das eigene Privileg ist.

Quo, 19. September 2015