Befreiung aus dem Gefängnis der Dinge

Buddha und Jesus (Teil IV) vom 2. April 2011

Warum, meine Freundinnen und Freunde, würde man sich nicht wünschen, die Zügel von Regierung, Militär, wirtschaftlicher Führerschaft und so weiter in die Hand zu nehmen? Derjenige, der als Siddhartha bekannt ist, sah keine Anziehung, keinen Grund zu bleiben, in diesem Gefängnis aus Konzepten, Ideologie und dem Zusammenprall von Willen, der die Regierung, das Militär und die Hallen der Macht repräsentiert. Diese simple Abkehr, dieses Befreien des Selbst vom Gefängnis der Dinge, steht als ein Leuchtturm hervor und lässt Andere wissen, dass es möglich ist, das Selbst von der Last der Liebe der Dinge zu befreien. Es ist in der Tat eine mächtige Lektion.

Es ist nicht so, dass derjenige, der als Buddha bekannt ist, Geld verachtete, sondern dass derjenige, der als Siddhartha bekannt ist, nicht dadurch gefangen war, dass er sich selbst an ein Verlangen danach anhaftete. Wo es kein Verlangen gab, gab es für diesen Auslöser keinen Nutzen mehr, und mit seinem ganzen Herzen und Geist sagt der Buddha sanft und fest „nicht dies“ zu jedem Ding, dem er in der Welt begegnete.

Die Dinge der Welt von Anhaftung an Dinge der Welt zu trennen, ist ein sehr hilfreiches Konzept. Der Buddha musste nicht [gegen] die Sünden der Dinge der Welt [an]predigen. Er wünschte sie einfach nicht. Für ein Wesen, das von Verlangen überschwemmt ist, von denen manche miteinander in Konflikt stehen, ist diese Freiheit sehr wertvoll, und der Weg des Buddha sehr, sehr hilfreich.

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