Überwältigt vom Blick auf die Arbeit, die es noch zu tun gibt

Die Arbeit des Herzens, meine Freundinnen und Freunde, ist oft keine hübsche Arbeit, denn man findet dort all die Ablagerungen von Verletzung, all die Sorgen, die man getragen hat, all die Widerstände, die man über die Zeit aufgebaut hat, als ein Teil des Vorgangs der Entwicklung eines Gefühls dafür, wer ihr in diesem Leben seid.

Man entdeckt, dass für jedes Stück Katalyst, das man herausgefiltert hat, durch das Aufrufen der Panzerungs-Funktion, es einen übriggebliebenen Rückstand gibt, den die Öffnung des Herzens nun offenbart als eine „Sache“, die durchgearbeitet werden muss. Oh wie groß der Nachschub an Arbeit ist, die es zu tun gibt, meine Freunde. Wenn man zum ersten Mal auf ihre Ausdehnung blickt, kann man sehr, sehr überwältigt sein.

Q’uo, 3. Oktober 2015

Werbung

Lieben setzt den Prozess der Öffnung des Herzens in Gang

Zu lieben ist eine Tätigkeit, die einen Prozess der Öffnung des Herzens in Gang setzt. Das Herz ist eine Dimension des Seins, welche dazu neigt, genau durch die Panzerung ausgeschlossen zu werden, die als ein Mittel entwickelt wurde, um den Katalyst abzuwehren, von dem man empfindet, dass man ihn nicht verarbeiten kann, und zu lernen, wie man mit anderen Selbsten auf eine solche Weise umgeht, dass man für ihre Handlungen nicht angreifbar ist, die diese sehr fragile und kristalline Struktur, welche das unerfahrene Selbst ist, zerstören könnten.

An dem Punkt, an dem man findet, dass es möglich zu sein beginnt, die Deckung fallen zu lassen und das zu akzeptieren, was, für die ganze Welt, inakzeptabel zu sein scheint, dort befindet sich der Punkt, an dem man die Öffnung des Herzens in Betracht ziehen mag.