Die spirituelle Reise ist nicht immer gemütlich

2. Januar 2016 (IV)

Diese Fragen [bezüglich spiritueller Evolution] sind nervenaufreibend und rätselhaft, und werden, falls sie überhaupt je bedacht werden, zur Seite gedrückt, denn sie lassen es ungemütlich werden, wenn man sich Bequemlichkeit wünscht. Die spirituelle Reise, meine Freundinnen und Freunde, ist nicht immer gemütlich. Das wisst ihr wohl. Sie wird euch zu verschiedenen Zeiten eine schwierige Zeit bringen, denn es ist von Zeit zu Zeit notwendig, den Test zu bestehen, die Einweihung, sagen wir, um den Abschluss von einer Ebene zu einer anderen innerhalb eurer eigenen dritte Dichte-Umgebung zu machen, zu begehen, die euren Fortschritt auf eurer bewussten spirituellen Reise markiert. Es gibt viele Zeiten, wenn Katalyst falsch angewendet, falsch wahrgenommen, vielleicht überhaupt verpasst und nicht verwendet wird. Wenn dies passiert, dann nimmt der Katalyst kein Ende; er wird immer, immer wieder kommen. Deshalb muss der Auslöser auf irgendeine Weise verarbeitet werden, sonst neigt man dazu, zu werden, wie mache – taub und unbewusst, und vielleicht sogar nach Einsamkeit zu streben und zu einem Rückzug von einem solchen Weg.

Euer Weg innerhalb der Illusion der dritten Dichte ist der schwierigste Weg, den ihr jemals reisen werdet, denn nur die dritte Dichte-Illusion besitzt den Schleier des Vergessens. Nur in dieser Illusion ist es nicht jederzeit vollständig sichtbar, dass ihr Teil des Einen Unendlichen Schöpfers seid. Weil dieser Schleier so dick und vorherrschend ist, bietet er euch die Gelegenheit, großen Fortschritt zu machen, falls ihr in der Lage seid, irgendeinen Teil dieses Schleiers – auf bewusst Weise – zu durchdringen; es verlangt Bemühung, es verlangt bewusste Bemühung, es verlangt Inspiration und Motivation und es verlangt Durchhaltevermögen. 

Und falls ihr diese Eigenschaften ausüben könnt, meine Freundinnen und Freunde, werdet ihr herausfinden, dass sie zehnfach, einhundertfach zu euch zurückkommen werden, so dass, wenn ihr euer Brot über den Wassern brecht, wieder, wie es eure Bibel sagt[1], dass sie dann zu euch zurückkehren werden und euch bereichern und euch beleben und euch inspirieren; und ihr werdet euch, deshalb, vorwärts bewegen auf eurem spirituellen Pfad, der Reise, die ihr für euch selbst zusammengestellt habt, eine Reise, die ohne Ende zu sein scheint, die so viele Windungen und Kehren, Täler und Berge, trockene Wüsten und Regengüsse hat. All die Jahreszeiten werden euch zum einen oder anderen Zeitpunkt herausfordern, damit ihr euer Bestes gebt.


[1] Prediger 11,1 (in der Einheitsübersetzung): “Leg dein Brot auf die Wasserfläche, denn noch nach vielen Tagen wirst du es wieder finden”

Die Reise einer Lebenszeit

[… ] ihr seid der Lenker eurer eigenen Reise, während ihr die Energiezentren untersucht, die von eurer täglichen Runde an Aktivitäten beeinflusst werden.

Schaut dann auf jene, wo Blockaden gefunden werden, versucht, jede Blockade mit ihrem Gegenteil auszugleichen, sodass ihr eine Ebenheit des Flusses finden könnt, wo vorher eine Energie war, die in ihrer Bewegung aufwärts angehalten war, und auf diese Weise mögt ihr feststellen, worauf euer Aufmerksamkeitsfokus gelegt werden sollte.

Es ist die Reise einer Lebenszeit, jedes aufeinanderfolgende Energiezentrum zu deblockieren, sodass sich das weiße Licht des Einen Schöpfers ungehindert durch jedes Energiezentrum bewegt und die Reise über hindurch weiß bleibt.

Empfindet jedoch nicht, dass ihr in irgendeiner Weise versagt habt, falls es eine Färbung eures Lichts gibt, denn dies ist, warum ihr inkarniert seid.

Es ist notwendig, sich im Lernen von verschiedenen Lektionen im Gesamtplan einer Seelenevolution zu betätigen. Und Lektionen werden gelernt, indem man entdeckt, wo es eine Blockade in den übergreifenden Energiemustern eines Individuums gibt, und diese so in den inkarnativen Lebens-Stream hinein programmiert, dass Aufmerksamkeit auf sie gelegt werden kann, und Energien gerichtet, um jedes Zentrum ins Gleichgewicht zu bringen und zu reinigen.

Q’uo vom 19. September 2015